Kaffee in Spanien

Kaffee, die jenigen von euch, die ihn jeden Morgen trinken, wissen dass er mehr als ein einfaches Getränk ist – zumindest guter Kaffee. Das haben auch die Spanier begriffen und das spiegelt sich auch in der Auswahl an Sorten wieder, die hier angeboten werden. Heute wollen wir euch darüber aufklären, was sich hinter Namen wie café con leche und co verbirgt.

Café solo

Ein café solo (=“Kaffee einfach“) ist ein einfacher Espresso.

Café cortado

Ein café cortado (=“Kaffee geschnitten“) ist ein Espresso mit einem Schuss Milch oder Milchschaum

Café Bonbón

Ein café bonbón ist ein café cortado, bei dem die Milch gegen Kondensmilch ersetzt wird.

Café con leche

Ein café con leche (=“Kaffee mit Milch“) ist eine spanische Variante des Milchkaffees und besteht zur einen Hälfte aus Espresso und zur anderen Hälfte aus Milch.

Café con hielo

Der café con hielo (=“Kaffee mit Eis“) ist ein Eiskaffee aus warmem, gezuckertem Espresso und Eiswürfeln.

Café americano

Ein café americano (=“Amerikanischer Kaffee“) besteht aus einem Espresso mit einem Schuss heißen Wasser obendrauf, wobei die Größe des Wasseranteils von den Wünschen des Kunden abhängt.

Carajillo

Ein Carajillo besteht aus einem Espresso und einem Schuss Rum, Whiskey oder Anislikör.

Daneben gibt es auch fast alle bekannten italienischen Sorten wie etwa Mocha, Cappuccino und viele mehr.

Leche Manchada

Eine Tasse leche manchada (=“fleckige Milch“) ist eine Tasse warme Milch mit einem kleinen bisschen Kaffee obendrauf.

Neben diesen spanischen Sort gibt es auch einige italienische und andere Sorten,, wie beispielsweise Cappuccino, Flat White und Mocha. Ihr seht also, es gibt eine Menge auszuprobieren. Bleibt uns nur noch, euch einen guten Appetit zu wünschen!

Bis zum nächsten Mal und bleibt Reisefreudig!

Traevelninja. Out.

7 Tipps für Essen gehen in Spanien

# 1: Mittags essen zu gehen ist günstiger als Abends essen zu gehen

In Spanien ist ein Mittagessen meist günstiger als ein Abendessen. Das liegt daran, dass während der Siesta viele Arbeiter und Angestellte in den Restaurants ihre Mittagspause verbringen, während Abends fast alle Gäste in ihrer Freizeit essen gehen.

# 2: Das menú del día

Falls ihr Tipp 1 befolgt habt und Mittags essen geht, habt ihr in fast jedem Restaurant die Möglichkeit ein menú del día (übersetzt:“Menü des Tages“) zu bestellen. Dabei handelt es sich um ein preiswertes Menü mit eingeschränkten Wahlmöglichkeiten bestehend aus einer Vorspeise, einer Hauptspeise und einer Nachspeise. Hier könnt ihr für kleines Geld ziemlich lecker essen gehen. Arbeiter und Angestellte während ihrer langen Mittagspause tun.

# 3: Haltet Ausschau nach Comedores

Comedores (übersetzt: „Esszimmer“) sind eure beste Anlaufstation, falls eure Hauptkriterien Quantität und Preis sind. Man findet sie meist im Hinterzimmer hinter Bars und sie sind weniger formell als Restaurant, weshalb es hier auch meist etwas lauter ist.

# 4: Chinesisch Essen gehen

Falls euer Augenmerk nicht auf spanischer Küche liegt, empfehlen wir euch chinesisch Essen zu gehen. Chinesische Restaurants werden nicht nur in Spanien immer beliebter und überzeugen neben leckerem Essen auch mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das gilt insbesondere für das menú del día.

#5: Wählt euren Tisch weise aus

Wenn ihr euch in Spanien für einen Tisch entscheidet, stellt sich meist direkt die erste Grundsatzfrage: Drinnen essen oder draußen essen? In Spanien ist es üblicher draußen zu essen. Daher sind dort meist mehr Tische besetzt und die Bedienung konzentriert sich mehr auf diesen Bereich. Außerdem ist draußen die Atmosphäre deutlich lockerer als drinnen, wo die Atmosphäre ruhiger ist. Im Endeffekt ist es eine Frage dessen, was ihr lieber mögt. Da es jedoch in manchen Restaurants so viel populärer ist draußen zu sitzen, als drinnen, dass es für die Restaurants zu Problemen geführt hat, reagieren einige von ihnen damit, indem sie einen kleinen Extrabetrag dafür berechnen wenn man draußen sitzt oder indem sie draußen eine andere Karte mit teureren Preisen anbieten als drinnen. Achtet also auf jeden Fall bei der Sitzwahl darauf, ob das Restaurant eurer Wahl einen solchen Aufpreis erhebt.

# 6: In Spanien ist es selten, aber nicht unüblich Trinkgeld zu geben

Bestimmt habt ihr auch schonmal vor diesem Problem gestanden: Das Essen hat geschmeckt, der Service war gut und ihr wisst nicht ob ihr Trinkgeld geben sollt oder nicht. Es soll ja schließlich Länder geben, in denen es nicht nur unüblich, sondern sogar unhöflich ist, Trinkgeld zu geben.

In Spanien ist generell nicht unüblich, Trinkgeld zu geben. Allerdings gilt dies nur für Restaurants, in denen man auch tatsächlich bedient wurde. Es ist allerdings alles andere als verpflichtend Trinkgeld zu geben und es wird euch niemand schief anschauen, wenn ihr es nicht macht. Üblicherweise gibt man in Spanien deutlich weniger Trinkgeld als in Deutschland – abhängig von der Qualität des Services, rundet manden Betrag entweder auf oder gibt noch ein 1€ oder ein 2€-Stück dazu.

# Tipp 7: In Spanien zahlt man nicht getrennt

In Spanien ist es unüblich getrennt zu zahlen. Entweder bezahlt eine Person und die andere Person ist dann das nächste Mal an der Reihe oder alle legen zusammen und einer bezahlt. Falls ihr aber dennoch einen spanischen Kellner fragt, ob ihr getrennt bezahlen könnt, werdet ihr meist verständnislose Blicke ernten.

Nun da ihr über unsere sieben Tipps bescheid wisst, bleibt uns nur noch, euch einen guten Appetit zu wünschen. ¡Qué aprovecheis!

Schaut euch doch auch unsere anderen Artikel zum Thema Essen und Trinken in Spanien an.

Bis dahin, alles Gute und bleibt reisefreudig!

TraevelNinja. Out.

Die Spanische Küche

Die spanische Küche ist genauso vielfältig wie das Land selbst. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, die meist mit der geografischen Lage und Geschichte der jeweiligen Region zu tun haben. So beispielsweise auch das vermutlich bekannteste spanische Gericht – die Paella.

Paella

Die Paella ist nämlich entgegen der geläufigen Annahme der meisten Nicht-Spanier nicht das Nationalgericht Spaniens, sondern das der Region rund um Valencia. Die valenzianische Reispfanne hat jedoch auch außerhalb Valencias einen hohen Bekanntheitsgrad und es gibt sie in vielen leckere Variationen. Zum Einen wäre da zum Beispiel die paella de verduras, eine reine Gemüsepaella, die nicht nur für unsere vegetarischen Freunde ein Genuss ist. Zum anderen aber auch zahlreiche andere Variationen mit Fleisch und/oder Meeresfrüchten. Beispielsweise gibt es die paella de mariscos, eine Version der Paella mit Meeresfrüchten, die gerade an den Küstenpromenaden sehr beliebt ist. Oder die paella mixta mit Meeresfrüchten und Fleisch, die ebenfalls sehr beliebt ist.

 

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Damit ihr die leckeren Paellasorten daheim nachkochen könnt, haben wir euch unten drei Rezepte verlinkt.

Patatas Bravas

Patatas Bravas (oder auch Papas Bravas oder Patatas a la brava) sind eine spanische Version der Bratkartoffeln aus der Hauptstadt Madrid. Sie bestehen typischerweise aus weißen Kartoffeln, die in unregelmäßige, ca. 2 cm großen Stücke geschnitten und anschließend in Olivenöl gebraten werden. Anschließend werden sie meist mit Aioli oder Tomatensoße serviert und sind vor allem in Tapasbars sehr beliebt.

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Rezept: patatas bravas

Ensaladilla Rusa

Bei der ensaladilla rusa (übersetzt: „russischer Salat“) handelt es sich, wie der Name schon sagt, gar nicht um ein spanisches Gericht, sondern um ein Russisches. Jedoch ist dieser Salat nirgends so beliebt wie in Spanien und Lateinamerika und wird gerne gemeinsam mit patatas bravas serviert. Eine ensaladilla rusa ist ein Kartoffelsalat mit Kartoffeln, Karotten, Erbsen, Äpfeln, Zwiebeln und Mayonnaise. In Russland wird er auch als салат Оливье (übersetzt: „Oliversalat“) bezeichnet.

Ensaladilla rusa spanische Küche
Ensaladilla rusa

Falls ihr diesen leckeren Salat gerne einmal nachmachen wollt, haben wir euch unten ein Rezept verlinkt.

Rezept: ensaladilla rusa

Gazpacho

Gazpacho ist eine andalusische Tomatensuppe, die kalt serviert wird und neben Tomaten auch aus Weißbrot, grüner Paprika, Salatgurken, Knoblauch, Olivenöl, Pfeffer, Salz, Essig und Wasser besteht. Neben diesem klassischen Gazpacho, gibt es auch weitere regionale Varianten, wie der ajoblanco aus Málaga, der dazu noch mit Mandeln und Trauben zubereitet wird und dem gazpacho manchego, der aus der Region Kastilien-La Mancha kommt und Hühner und Kaninchenfleisch beinhaltet.

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Rezept: Gazpacho

Tortilla Española

Die tortilla española oder tortilla de patatas ist ein kreisförmiges, spanisches Kartoffelomelett aus Eiern, Kartoffeln und Zwiebeln, das in einer Pfanne mit Olivenöl angebraten wird. Man findet sie nicht nur in zahlreichen Restaurants und Bars sondern auch an vielen Straßenständen in den spanischen Innenstädten.

tortilla de patatas

Falls ihr dieses leckere, schnell zubereitete spanische Gericht gerne einmal nachkochen möchtet, haben wir euch unten ein Rezept dazu verlinkt.

Rezept: Tortilla española

Calamares

Habt ihr schonmal frittierte Tintenfischringe gegessen? Falls ja, dann wisst ihr schon was calamares sind. Dieses Gericht, um dessen Ursprung sich das halbe Mittelmeer streitet (calamari in Italien) ist weltweit sehr beliebt. Jedoch sind calamares nicht gleich calamares und so gibt es einige typisch spanische Variationen, dieses leckeren Gerichts. Eines davon ist calamares encebollados, ein Gericht bei dem die frittierten Tintenfischringe in Tomatensoße mit Zwiebeln und Knoblauch gekocht werden. Falls ihr dieses Rezept daheim nachkochen möchtet, haben wir es euch unten verlinkt.

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Rezept: calamares encebollados

Crema catalana

Auch wenn es um Süßspeisen geht, macht den Spaniern so schnell keiner etwas vor. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die katalanische Karamellcreme crema catalana. Dabei handelt es sich um eine Dessertcreme aus Zimt, Eigelb, Milch und Zitronenschale mit einer Karamellschicht obendrauf, die ebenso wie bei der französischen crême brûlée dadurch entsteht, das Zucker auf die Creme gestreut und anschließend mit einem Bunsenbrenner erhitzt wird. Daher wird sie auch crema cremada (übersetzt: „gebrannte Creme“) genannt.

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Für den Fall, dass ihr die crema catalana zu Hause mal ausprobieren wollt, haben wir euch unten ein Rezept verlinkt

Rezept: crema catalana

Churros

Churros sind vermutlich die weltweit bekannteste Süßspeise aus Spanien. Sie kommen ursprünglich aus Andalusien und sind dort an jeder Frühstücksbar zu finden. Sie werden oft zusammen mit einem Kaffee, Dulce de Leche (spanischem Karamelleis) oder einer heißen Schokolade gegessen.

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Falls ihr die leckeren, frittierten Teigkringel und Teigstangen gerne nachkochen möchtet haben wir euch unten ein Rezept verlinkt:

Rezept: Churros

Leche frita

Gleich mehrere Regionen aus dem Norden Spaniens rühmen sich damit, diese leckere Süßspeise erfunden zu haben. Leche frita (übersetzt: „Frittierte Milch“) wird hergestellt, indem man Mehr, Zucker und Milch solange erhitzt und vermischt, bis sie eine dickflüssige Teigmasse bilden, aus der anschließend kleine Teigbällchen geformt werden, die frittiert und danach mit Zimt und Zucker bestreut werden. Mmmhhhh.. lecker. Damit ihr auch diese spanische Leckerei zu Hause nachmachen könnt, haben wir euch unten ein Rezept verlinkt.

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Rezept: Leche Frita

Neben den genannten Gerichten gibt es noch viele Weitere. Wir hoffen, wir konnten euch aber dennoch einen kleinen Überblick und ein paar Inspirationen verschaffen.

Schaut euch doch auch unsere anderen Artikel zum Thema Essen und Trinken in Spanien an!

Bis dahin, ¡Qué aprovecheis! und bis zum nächsten Mal.

TraevelNinja. Out.

 

Die beliebtesten Getränke in Spanien

Denkt ihr bei spanischen Getränken auch zuallererst an Spaniens Exportschlager Sangría und Tequila? Dann geht es euch so, wie den meisten Deutschen. Doch neben Sangría (im Spanischen ist die Betonung übrigens auf der zweiten Silbe) und Tequila hat Spanien noch eine ganze Bandbreite an weiteren leckeren Getränken – sowohl alkoholisch, als auch anti-alkoholisch – zu bieten, die ihr unbedingt einmal probiert haben müsst.

Anti-alkoholische Getränke

Fanta Limón

Glaubt es oder glaubt es nicht, so manch einer denkt bei spanischen Getränken zunächst an Fanta Limón – und das aus gutem Grund. Die leckere Version der Zitronenfanta hat den Ruf fruchtiger und geschmacksintensiver zu sein, als ihre Schwesterversionen im Rest Europas. Egal ob daran etwas dran ist, oder ob es einfach nur daran liegt, dass sie in Spanien vor allem an heißen Sommertagen und mit Eiswürfeln serviert wird. Fanta Limón ist ein leckeres Erfrischungsgetränk, dass bei uns Traevelninjas sofort Urlaubsstimmung aufkommen lässt.

Horchata de Chufa

Auch die Horchata de Chufa, ein Getränk aus Valencia, wird vor allem an heißen Sommertagen getrunken. Dabei handelt es sich um ein Erfrischungsgetränk, dass aus Erdmandeln, Zucker und Wasser hergestellt wird und in spanischen Innenstädten, insbesondere in Valencia, an praktisch jeder Ecke im kalten Glas verkauft wird. Auch wenn sich dieses Getränk zunächst merkwürdig anhören mag, ist Wow-Effekt anschließend umso größer.

Kaffee in Spanien

Ähnlich wie in Italien ist Kaffee auch in Spanien ein fester Bestandteil der Lebensart. Das merkt man unter anderem, wenn man hier Kaffee bestellen möchte und vor die große Auswahl an Sorten und Variationen gestellt wird. Wie wäre es beispielsweise mit einem café con hielo? Oder wie wäre es vielleicht mit einem café con leche?

Damit euch das Kaffeebestellen und -genießen ein wenig leichter fällt, hat der Traevelninja euch einen Artikel über die beliebtesten Sorten und Variationen zusammen gestellt und unten verlinkt.

Kaffee in Spanien

Alkoholische Getränke

Spanisches Bier

Auch in Spanien gehört Bier zu den beliebtesten Getränken überhaupt. Zwar ist die Auswahl nicht ganz so groß wie in Deutschland aber dennoch beachtlich. Neben den großen spanischen Biermarken wie Estrella Damm, San Miguel, Cruzcampo und Mahou zählen hier auch ausländische Biere wie das niederländische Heinecken, mexikanisches Corona und französisches Kronenbourg zu der Standardausstattung jeder Getränkeabteilung und von stark bis schwach ist alles dabei.

Spanischer Wein

Spanien verfügt über einige Weinregionen. Manche von ihnen, zum Beispiel La Rioja und Rias Baixas in Galizien verfügen sogar über internationale Bekanntheit. Was allerdings fast noch bekannter ist als die spanischen Weine, sind die vielen spanischen Weinmischgetränke, die wir euch im Folgenden vorstellen werden.

Tinto de Verano

Tinto de Verano ist ein Weincocktail, der zur Hälfte aus Rotwein und zur anderen Hälfte aus Limonade besteht. Er wird meist kalt serviert und erfreut sich gerade bei jüngeren großer Beliebtheit.

Calimocho

Der Calimocho ist so ähnlich, wie der Tinto de Verano. Er besteht zur einen Hälfte aus Wein und zur anderen Hälfte aus Cola und auch er wird kalt serviert.

Sidra

Sidra ist ein spanischer Apfelwein, der vor allem im Norden Spaniens hergestellt wird. Er ist vergleichbar mit deutschem Apfelwein oder englischem cider und dementsprechend lecker.

Sangría

Keine Liste über spanische Getränke ist komplett ohne Sangría. Das spanische Party-Getränk aus Rotwein und Früchten wird nicht nur an den Stränden von Mallorca und der Costa Brava gerne von Gruppen mit Strohhälmen aus Eimern getrunken. Benannt ist es übrigens nach seiner Farbe. Sangría ist nämlich auch das spanische Wort für Blut.

Tequila

Und dann wäre da noch Tequila. Funfact: Tequila kommt nicht aus Spanien, sondern aus Mexiko. Dennoch wird er hier gerne konsumiert. Ebenso wie viele andere lateinamerikanische Drinks wie Mojito, Margarita, Piña Colada und Caipirinha.

Ihr seht also, es gibt eine Menge leckere Drinks, die nur darauf warten, von euch probiert zu werden.

¡Salud! Prost!

TraevelNinja. Out.

Spanische Essgewohnheiten

Die Essgewohnheiten der Spanier unterscheiden sich von denen der Deutschen teils sehr. Im Folgenden präsentieren wir euch die größten Unterschiede und wie ihr euch am besten darauf einstellt.

In Spanien ist der ganze Tag ein wenig weiter nach hinten verschoben. Das liegt unter anderem daran, dass Spanien in der selben Zeitzone wie Deutschland ist, jedoch deutlich weiter westlich liegt. Dadurch geht die Sonne hier mancherorts bis zu einer Stunde später auf und einer Stunde später unter als in Deutschland. Das spiegelt sich auch in den Essgewohnheiten wieder. Sämtliche Mahlzeiten sind hier deutlich später und fallen unterschiedlich groß aus als in Deutschland. Aber seht am besten selbst!

1. Das Frühstück – el desayuno

Das Frühstück fällt in Spanien meist deutlich kleiner aus als in Deutschland. Es besteht in der Regel aus einem Gebäckstück (z.B. einem Croissant) und einer Tasse Kaffee oder einem Glas Orangensaft. Zudem frühstücken die Spanier deutlich später als wir es gewohnt sind – für gewöhnlich zwischen acht und neun Uhr morgens, am Wochenende oft auch deutlich später. Darüber hinaus ist es hier auch keine Seltenheit, auf dem Weg zur Arbeit kurz an einem Café halt zu machen und dort zu frühstücken.

2. Das Mittagessen – el almuerzo

So klein das Frühstück in Spanien ausfällt, so groß fällt das spanische Mittagessen. Ein zweistündiges Mittagessen ist hier absolut keine Seltenheit. Wenn möglich, nimmt man es zusammen mit Freunden oder der Familie ein und redet dabei über Gott und die Welt. Auch das Mittagessen findet deutlich später statt als in Deutschland – für gewöhnlich zwischen 2 und 4 Uhr nachmittags.

3. „Kaffee und Kuchen“ – la merienda

Zwischen dem Mittagessen und dem Abendessen nehmen viele Spanier auch eine vierte Mahlzeit, la merienda, ein. Die Merienda ist ähnlich wie Kaffee und Kuchen in Deutschland oder der afternoon tea in England und für die Spanier ein wenig wie eine Art zweites Frühstück.

4. Das Abendessen – la cena

Kennt ihr jemanden, der immer erst um neun oder zehn Uhr abends zu Abend isst? Dann wäre diese Person ein guter Spanier. In Spanien ist das nämlich absolut normal. Ähnlich wie das Mittagessen, ist das Abendessen sehr ausgiebig. Allerdings isst man um diese Zeit eher Tapas und kein komplettes Menü mehr.