Mit dem Auto durch Spanien

Mit dem Auto durch Spanien zu reisen gibt euch eine große Freiheit. Euch stehen alle Möglichkeiten offen. Ihr müsst euch nicht an einen Fahrplan halten, könnt fahren woher ihr wollt und anhalten wo immer ihr wollt. In diesem Artikel stellen wir euch daher alles vor, was ihr über Autofahren in Spanien wissen müsst.

Mietwagen mieten | Carsharing | Campervan mieten | Beliebte Routen

Mietwagen mieten in Spanien

Wer in Spanien ein Auto mieten möchte, wird vor eine große Auswahl gestellt. Von Hertz über Europecar bis Avis und Budget – in Spanien gibt es so ziemlich alle großen Unternehmen für Autovermietung. Darüber hinaus gibt es aber auch zahlreiche kleine Vermietungen. Daher ist hilfreich, sich zunächst einmal über ein Vergleichsportal einen ersten Überblick über Preise und Ausstattung der einzelnen Fahrzeuge zu verschaffen.

Die beliebtesten deutschsprachigen Vergleichsportale für Mietautos sind:

Ein Auto zu mieten gibt euch eine große Freiheit, jedoch ist es deutlich teurer als beispielsweise mit dem Bus zu fahren. Für die jenigen von euch, die jedoch beides (große Freiheit und günstige Preise) wollen, könnte Carsharing interessant sein.

Carsharing

Carsharing ist eine der beliebtesten und günstigsten Wege um durch Spanien zu reisen. Dabei handelt es sich um ein Konzept, bei dem man sich eine Fahrt oder ein Fahrzeug mit einer anderen Person teilt und sich beide dadurch Geld sparen. Über die Person und das Fahrzeug kann man sich online im Voraus informieren, sodass man sich auf keine bösen Überraschungen einstellen muss.

Die beliebtesten Carsharing-Plattformen in Spanien sind:

Campervan mieten in Spanien

Falls ihr in eurem Auto nicht nur fahren, sondern auch darin schlafen wollt, gibt es unter anderem die Möglichkeit einen Campervan oder ein Wohnmobil zu mieten. Kaum ein anderes Transportmittel gibt euch so viel Freiheit wie ein Camper oder ein Wohnmobil. Auch hier gibt es Anbieter wie Sand am Meer und wer rechtzeitig seine Recherche macht, kann mit einem vernünftigen Preis rechnen. Einige der beliebtesten Seiten für Campervans in Spanien sind:

Beliebte Routen für Roadtrips

So ihr habt jetzt also euer Auto. Jetzt stellt sich die Frage nach eurer Route. Zunächst einmal richtet sich eure Route nach euren persönlichen Bedürfnisse und daran, wie viel Zeit ihr mitbringt. Daher haben wir euch einige Beispielrouten zusammengestellt, um euch ein bisschen Inspiration zu verschaffen.

Route 1: Die spanische Ostküste in 14 Tagen

Diese Route ist richtet sich vor allem an die jenigen von euch, die gerne möglichst viel in wenig Zeit gemacht bekommen wollen. Auf der Route liegen einige der größten und schönsten Städte Spaniens, sowie zwei weniger große Städte, die vor allem wegen ihrer schönen Strände bekannt sind.

Route Ostküste.PNG

Länge: 1157 km

Tag 1 Malagá
Tag 2 – 3 Granada
Tag 4 Roquetas de Mar
Tag 5 – 6 Alicante
Tag 7 Benidorm
Tag 8 – 10 Valencia
Tag 11 Peníscola
Tag 12 – 14 Barcelona

Route 2: Andalusien in 10 Tagen

Diese Route führt euch durch die bekanntesten Städte Andalusiens und führt euch zudem an wunderbare Badeorte. Freut euch auf die spektakuläre maurische Paläste, traumhafte Gebirgslandsschaften, tolle Strände und vor allem viel Sonne.

Route Andalusien

Länge: 887 km

Tag 1-2 Sevilla
Tag 3 Córdoba
Tag 4 Granada
Tag 5-6 Nerja, Málaga
Tag 7 Marbella
Tag 8 Gibraltar
Tag 9 Cádiz
Tag 10 Jerez de la Frontera, Sevilla

Route 3: Mallorca in 7 Tagen

Anders als die beiden vorherigen Routen, führt euch dieser Roadtrip nur an kleinen, schönen Orten mit tollen Naturattraktionen wie Höhlen, Stränden und Bergen entlang. Außerdem fahrt ihr auf diesem Roadtrip nur knapp 300 Kilometer, und davon nur wenige über Autobahnen, sodass ihr viel Zeit habt die Schönheit der Insel zu bewundern. Wenn ihr den Ballermann satt habt und Mallorcas wirkliches, wunderschönes Gesicht kennen lernen möchtet, ist diese Route für euch.

Route Mallorca

Länge: 296 km

Tag 1 Palma de Mallorca
Tag 2 Platja d’es Trenc, Colonia de Sant Jordi
Tag 3 Mondragon Nationalpark, Cala D’or
Tag 4 Coves del Drach, Cala Ratjada
Tag 5 Polença
Tag 6 Soller, Deija
Tag 7 Valldemossa, Palma de Mallorca

Weitere Routen findet ihr hier

Damit wären wir am Ende unseres Artikels über Autofahren in Spanien angekommen. Wir hoffen, dass euch der Artikel gefallen hat und wir bei euch das innere Roadtripfiebe ein wenig anheizen konnten. Falls ihr irgendwelche Fragen oder Anregungen für weitere Blogartikel habt, schreibt uns einfach eine Mail an traevel.ninja@gmail.com.

Schaut euch doch auch unsere anderen Artikel über Roadtrips an. Außerdem findet ihr unter der Kategorie Spanien viele weitere Artikel über alles, was ihr für einen gelungenen Spanienurlaub wissen müsst.

Bis dahin, alles Gute und bleibt reisefreudig!

Eure TraevelNinjas 🙂

Die Pkw-Maut in Spanien

Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Autobahnsystem. Leider hat der exzellente Zustand dieser Autobahnen einen Preis und wer schonmal einen Roadtrip durch Spanien gemacht hat, weiß wovon wir reden. Ein großer Teil der spanischen Autobahnen wird nämlich privat betrieben und ist daher mautpflichtig. Was es mit dieser Pkw-Maut auf sich hat und wie ihr sie am besten umgehen könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Wie funktioniert das spanische Mautsystem?

Das Spanische Autobahnsystem besteht zu etwa einem Drittel aus mautpflichtigen, privaten Teilabschnitten und zu etwa zwei Dritteln aus gebührenfreien, staatlichen Teilabschnitten, die sich vor allem im Norden und Westen des Landes befinden. Außerdem sind die meisten Teilabschnitte, die sich in den Großstädten befinden gebührenfrei, um Berufspendler von den Mautgebühren zu befreien. Die Pkw-Maut wird über ein Ticketsystem abgerechnet. Fährt man auf eine kostenpflichtige Straße, zieht man zunächst ein Ticket, dass dann bei der Ausfahrt bezahlt wird. Auf diese Art und Weise bezahlt man für die Anzahl an Kilometern, die man gefahren ist. Für einzelne Strecken können auch pauschale Beträge anfallen. Geht ein gebührenpflichtiger Autobahnabschnitt in einen gebührenfreien Autobahnabschnitt über, gibt es sogenannte peajes (Mautstationen), an denen man für die bis dahin bezahlen Kilometern bezahlt. In der Regel bezahlt man für 100 km um die 8€. Das hängt jedoch auch von der Fahrzeugklasse, dem Streckenabschnitt und der Saison ab.

Wo befinden sich die mautpflichtigen Autobahnen?

Die mautpflichtigen Autobahnstrecken befinden sich vor allem an den vielbefahrenen Strecken an der Ostküste des Landes. Hinzu kommen die Streckenabschnitte Bilbao – Saragossa und Saragossa – Barcelona, sowie einige kleinere Streckenabschnitte. Auf der folgenden Karte, sind die mautpflichtigen Teilabschnitte rot eingezeichnet.

Welche Zahlungsoptionen gibt es?

Es gibt drei Möglichkeiten die Mautgebühren zu bezahlen:

  1. Barzahlung
  2. Kreditkarte
  3. VIA-T-Box

Für jede der drei Bezahlmetoden gibt es an den Mautstationen eine eigene Fahrspur. Während man bei Barzahlung und Zahlung per Kreditkarte vor Ort am Schalter oder am Automat bezahlt, wird bei der VIA-T-Box der Betrag automatisch von eurem Konto abgebucht. Dadurch müsst ihr deutlich kürzer an den Mautstationen warten und könnt die Spuren für telepeaje benutzen, die meist deutlich leerer sind. Dafür braucht ihr allerdings eine VIA-T-Box, die ihr euch vorab über tolltickets bestellen könnt. Anschließend müsst ihr, das kleine Gerät einfach nur noch an eurer Frontscheibe installieren und los geht’s.

Wie kann ich die Pkw-Maut umgehen?

Wenn ihr etwas Zeit habt, gibt es zwei Wege die Mautgebühren zu umgehen. Erstens, ihr fahrt einen kleinen Umweg über kostenlose Autobahnabschnitte. Beispielsweise anstatt direkt von Barcelona mit der AP2 nach Saragossa, von Barcelona mit der A2 und der A22 über Lleida und Huesca nach Saragossa. Dies gibt euch zudem die Möglichkeit noch einen weiteren Stop einzulegen, falls euer Zeitplan das zulässt.

Oder zweitens, ihr fahrt über eine der vielen Nationalstraßen (vergleichbar mit den Bundesstraßen bei uns), auf denen ihr zwar länger brauchen werdet, dafür aber Geld spart und mehr von der Umgebung seht.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, wir wünschen euch allzeit eine gute Fahrt und hoffen, wir konnten euch ein wenig weiterhelfen. Schaut euch doch auch unsere anderen Artikel zu Spanien an. Hier erfahrt ihr Vieles über die spanischen Städte, Regionen, Attraktionen, das spanische Wetter und vieles mehr. Klickt euch einfach mal durch!

Falls ihr irgendwelche Fragen oder Anregungen für weitere Artikel habt, schreibt uns einfach eine Mail an traevel.ninja@gmail.com.

Bis zum nächsten Mal,

Eure TraevelNinja 🙂

Der AVE – der spanische Schnellzug

Wusstet ihr, dass Spanien über das längste Schnellzugnetzwerk Europas und nach China über das zweitschnellste Schnellzugnetzwerk der Welt verfügt? Der AVE (Spaniens Hochgeschwindigkeitszug) fährt nicht nur bis zu 310 km/h schnell, sondern verbindet auch fast jede spanische Großstadt mit Madrid in unter drei Stunden. In diesem Artikel stellen wir euch den AVE etwas genauer vor und zeigen euch, wie ihr am günstigsten an Tickets herankommt.

Spaniens Schnellzugnetzwerk

Wie bereits erwähnt ist Spanien die Heimat des längsten Schnellzugnetzwerks Europas. Und das ist in dem zweitgrößten Land der EU auch bitter nötig. In keinem anderen westeuropäischen Land (abgesehen der Länder Skandinaviens) liegen die großen Städte so weit von einander entfernt wie in Spanien. Wer beispielsweise von Madrid nach Sevilla möchte, ist mehr als 500km unterwegs und trifft dabei auf keine einzige Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Mit dem Auto dauert diese Strecke knapp fünf Stunden. Der AVE halbiert diese Zeit auf gerade einmal zwei einhalb Stunden. Generell kommt ihr von Madrid in fast jede spanische Großstadt in unter drei Stunden. Stand August 2018, betrifft das:

  • Alicante
  • Barcelona
  • Burgos
  • Cádiz
  • Huesca
  • La Coruña
  • León
  • Málaga
  • Ourense
  • Santiago de Compostela
  • Saragossa
  • Sevilla
  • Toledo
  • Valencia
  • Valladolid
  • Vigo
  • Zamora

Große Städte die (noch) NICHT angeschlossen sind, sind:

  • Almería (voraussichtlich 2023)
  • Bilbao (voraussichtlich 2023)
  • Cáceres (voraussichtlich 2020)
  • Gijon
  • Granada (voraussichtlich Ende 2018)
  • Murcia (voraussichtlich 2019)
  • San Sebastian (voraussichtlich 2023)
  • Santander

Allerdings hat dieses System einen Haken. Da Spaniens Schnellzugnetzwerk auf Madrid ausgerichtet ist, führt jeder AVE entweder von oder nach Madrid. Das heißt, dass ihr mit dem AVE fast immer über Madrid fahren müsst – selbst von Sevilla nach Málaga, wodurch hier sogar der Regionalzug eine schnellere Alternative wäre. Die spanische Regierung plant zwar neue Strecken, die beispielsweise die komplette Ostküste oder die Komplette Nordküste miteinander verbindet. Allerdings sind diese Strecken momentan entweder im Bau oder erst in der Planungsphase, sodass ihr mit dem AVE – Stand August 2018 – in den meisten Fällen immer noch über Madrid fahren müsst.

Das komplette Streckennetzwerk findet ihr hier.

Günstige Tickets finden

So. Ihr wisst jetzt also was der AVE ist und von wo nach wo er euch bringen kann. Jetzt braucht ihr nur noch Tickets für die Route eurer Wahl und schon kann’s losgehen. Dazu haben wir allerdings zwei Nachrichten für euch – eine Gute und eine Schlechte. Die schlechte Nachricht zuerst: AVE Tickets sind meist sehr teuer. Wenn ihr die Tickets wenige Minuten vor Abfahrt am Schalter kauft, können sie sogar deutlich über 100€ kosten. Die gute Nachricht? Wenn ihr früh wisst, wann ihr wohin wollt, könnt ihr Tickets für 30€ und sogar weniger ergattern. Dazu gibt es gleich mehrere Webseiten, die euch helfen können. Zum einen wäre da die Seite der spanischen Bahn RENFE, auf der ihr eure Reisedaten eingeben könnt und dann sämtliche verfügbaren Ticketoptionen angezeigt bekommt – auch hier gilt, je früher umso besser. Auf der Seite trenes.com werden euch zudem bestimmte Reisedaten und Ticketoptionen angezeigt, die besonders günstig sind. Da findet man beispielsweise schonmal Tickets von Madrid nach Alicante für 19,70€. Ihr seht, ein wenig Recherche und Flexibilität kann euch viel Geld sparen.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, wir wünschen euch allzeit gute Fahrt und viel Spaß in Spanien. Schaut euch doch auch noch die anderen Blogposts zu Spanien an.

Falls ihr irgendwelche Fragen oder Anregungen für weitere Artikel habt, schreibt uns einfach eine Mail an traevel.ninja@gmail.com.

Bis dahin, alles Gute und bleibt reisefreudig!

Eure TraevelNinjas 🙂

Mit dem Zug durch Spanien

Mit dem Zug durch Spanien zu reisen, ist eine der besten Möglichkeiten um Spanien zu erkunden. Zum Glück verfügt Spanien über ein gut ausgebautes Schienennetz und eine komfortable Zugflotte. In diesem Artikel stellen wir euch daher einige Optionen vor, wie ihr besonders günstig mit dem Zug durch Spanien reisen könnt.

Das spanische Schienennetz| Zugarten | Interrail Spanien | Günstig Tickets kaufen

Mit dem Zug durch Spanien: das spanische Schienennetz

Mit einer Länge von knapp 16.000 Kilometern, ist das spanische Schienensystem das 19. längste der Welt. Nahezu alle spanischen Städte sind an das Netz angeschlossen. Dennoch ist das spanische Schienennetz gerade einmal ein Drittel so lang, wie das Deutsche. Das merkt man vor allem in ländlicheren Gebieten. Zwischen den einzelnen Städten und in den Ballungsräumen ist die Zuganbindung jedoch sehr gut. Außerdem verfügt Spanien nach China über das zweitlängste Schnellzugnetzwerk der Welt.

Mit dem Zug durch Spanien: Zugarten

#1: AVE

Der AVE (Tren de Alta Velocidad de España) ist der Spanische Schnellzug und der Stolz der spanischen Bahn RENFE. Er erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 365 km/h und verbindet fast alle großen Städte Spaniens mit Madrid in unter 3 Stunden. Außerdem gibt es AVE-Züge in das benachbarte Frankreich und Portugal. Beispielsweise kommt ihr mit dem AVE von Barcelona in knapp über 6 Stunden nach Paris.

Weitere Infos zum AVE findet ihr hier

#2: Langstreckenzüge

Auch wenn man nicht mit dem Schnellzug fahren möchte, verfügt Spanien über ein gut ausgebautes Fernstreckenzugsystem. Meist sind die langsameren Fernzüge etwas günstiger als der AVE. Die hängt jedoch sehr von dem Tag des Ticketkaufs ab. Denn auch bei den spanischen Fernzügen gilt: je früher ihr bucht, umso günstigere Tickets bekommt ihr. Hinzu kommt, dass ihr bei den langsameren Fernzügen mehr die Möglichkeit habt, die Landschaft zu genießen, durch die ihr hindurch fährt.

#3: Kurzstreckenzüge

Die Regionalzüge werden in Spanien von den Regionen betrieben. Dementsprechend sind sie abhängig von der jeweiligen Region manchmal besser und manchmal schlechter. Das bedeutet beispielsweise, dass in der Umgebung von Barcelona die Regionalzüge von der katalanischen Bahn Rodalies de Catalunya betrieben werden. Besonders zu empfehlen sind die Zugstrecken entlang der Nord- und Ostküste, da diese dichter besiedelt sind. Im Westen des Landes hingegen sollte man sich hingegen nicht auf den Zug verlassen und ist meist besser beraten, den Bus zu nehmen.

#4: Tram- und Metrosysteme

Fast alle großen spanischen Städte verfügen über ein U-Bahnsystem, ein Tramsystem (Straßenbahnsystem) oder einer Kombination aus beiden. Meist sind die Städte selbst Betreiber der Bahnen und die Preise im europäischen Vergleich ziemlich günstig. In folgenden Städten kommt ihr wunderbar mit der Tram oder der U-Bahn von A nach B:

  • Alicante (Tram)
  • Barcelona (U-Bahn und Tram)
  • Bilbao (U-Bahn und Tram)
  • Granada (U-Bahn)
  • Jaén (Tram)
  • Madrid (U-Bahn)
  • Málaga (U-Bahn)
  • Murcia (Tram)
  • Palma de Mallorca (U-Bahn)
  • Santa Cruz de Tenerife (Tram)
  • San Sebastian (U-Bahn)
  • Saragossa (Tram)
  • Valencia (Metro)
  • Vitoria-Gasteiz (Tram)

Mit dem Zug durch Spanien: Interrail

#1: Was ist Interrail?

Bestimmt habt ihr schonmal etwas von Interrail gehört. Interrail ist ein Angebot der Vereinigung der europäischen Bahngesellschaften Eurail. Dabei handelt es sich um eine Art „Zugflatrate“, die es euch erlaubt, in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Anzahl an Zugfahrten kostenlos oder zu stark vergünstigten Preisen zu unternehmen. Wenn ihr in Spanien Zug fahren wollt und euch dabei eine längere Route vorschwebt, könnte Interrail daher für euch interessant sein. Interrail ist besonders bei jungen Reisenden beliebt ist, die Europa oder ein bestimmtes europäisches Land erkunden wollen.

Mehr zu Interrail findet ihr hier

#2: Welche Ticketmöglichkeiten gibt es?

Um in Spanien mit Interrail zu reisen, habt ihr drei Möglichkeiten:

  1. Interrail Spanien Pass
  2. Spanien Premium Pass
  3. Interrail Global Pass

Während Optionen 1 und 2 auf Zugfahrten in Spanien begrenzt sind, erlaubt euch der Global Pass unbegrenzt viele Fahrten mit dem Zug innerhalb eines bestimmten Zeitraums innerhalb 30 europäischen Ländern. Bei der günstigsten Option des Global Passes, könnt ihr für insgesamt 208€ an fünf Tagen innerhalb 15 Reisetagen unbegrenzt in Europa Bahn fahren.

Beispielroute

Tag 1 Von euerem Heimatort nach Paris
Tag 2-3 Paris
Tag 4 Paris – Barcelona
Tag 5-6 Barcelona
Tag 7 Barcelona – Madrid
Tag 8-10 Madrid
Tag 11 Madrid – Marseille
Tag 12-13 Marseille
Tag 14 Von Marseille zurück nach Hause

Der Unterschied zwischen dem Spanien Pass und dem Spanien Premium Pass liegt darin, dass bei letzterem auch Sitzplatzreservierungen kostenlos mit inbegriffen sind. Das macht sich allerdings im Preis bemerkbar. Während ihr bei der günstigsten Option des Spanien Passes (3 Tage innerhalb eines Monats) 148€ zahlt, kostet euch die selbe Option als Premium Pass 174€.

Beispielroute

Tag 1 Flug nach Barcelona (nicht im Interrailticket mitinbegriffen)
Tag 2-4 Barcelona
Tag 5 Barcelona – Valencia
Tag 6-8 Valencia
Tag 9 Valencia – Sevilla
Tag 10-12 Sevilla
Tag 13 Sevilla – Madrid
Tag 14-15 Madrid
Tag 16 Rückflug ab Madrid (nicht im Interrailticket mitinbegriffen)

Mit dem Zug durch Spanien: Günstig Tickets kaufen

So. Ihr habt also eure Reiseroute festgelegt und wollt nun möglichst günstige Zugtickets finden?Falls ihr euch für Interrail entschieden habt: herzlichen Glückwunsch, eure Preise bleiben fast immer gleich, egal wann ihr bucht. Falls ihr euch gegen Interrail entschieden habt, dann empfehlen wir euch so früh wie möglich zu buchen. Gerade für den AVE und andere Fernstreckenzüge können die Preise am Reisetag selbst astronomisch hoch sein. Wenn ihr jedoch einige Tage vorher bucht, könnt ihr für die selbe Zugfahrt gerade einmal ein Viertel oder noch weniger des Preises bezahlen. Geht dazu einfach auf die Webseite der spanischen Bahn RENFE und bucht eure online im Voraus . Auch bei GoEuro.com könnt ihr günstige Schnäppchen-Deals für Zugfahrten ergattern. Zudem schadet es nie ein wenig flexibel in seiner Reiseroute zu sein, da die Preise von Tag zu Tag (besonders von Sonntag auf Montag) stark schwanken können.

Damit sind wir auch schon am Ende unseres Blogposts über alles was ihr beim Zugfahren in Spanien wissen solltet. Falls wir etwas vergessen haben solltet, oder ihr Fragen oder Anregungen für weitere Artikel haben solltet, dann ab damit in die Kommentare! 😉

Ihr braucht mehr Inspiration für euren Trip durch Spanien? Dann schaut euch doch auch unsere anderen Artikel über Spanien an.

Bis dahin, alles Gute und bleibt reisefreudig!

Eure TraevelNinja 🙂

Reisen durch Spanien – Bus, Bahn oder Flugzeug?

Egal ob ihr von Barcelona nach Madrid, von Sevilla nach Bilbao, oder von Valencia nach La Coruña wollt, irgendwann werdet ihr euch zwangsläufig die Frage stellen, mit welchem Verkehrsmittel man in Spanien am besten von A nach B kommt. Wenn man mal vom Individualverkehr (Auto, Fahrrad, Taxi) absieht, stellt sich dabei die Frage: Bus, Bahn oder Flugzeug?

preiswertschnellkomfortabel

Mit welchem Verkehrsmittel man am Besten durch Spanien reist, hängt vor allem von drei individuellen Faktoren ab. Diese sind das eigene Budget, die Zeit, die man zur Verfügung hat und die persönlichen Ansprüche an Service und Komfort. Damit jeder Reisetyp das perfekte Verkehrsmittel für sich findet, haben wir Spaniens Bus-, Bahn- und Fluganbieter mit einander verglichen und auf diese drei Faktoren geprüft. Dabei haben wir uns auf Reisen innerhalb des spanischen Festlands beschränkt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und hoffen, euch damit die Entscheidung etwas erleichtern zu können.

Mit kleinem Budget von A nach B

Wenn es euch genauso geht wie uns und ihr möglichst günstig von einem Ort zum anderen kommen wollt, um das gesparte Geld lieber anderweitig ausgeben zu können, ist der Fernbus in den meisten Fällen eure beste Option. Spaniens Fernbussystem ist sehr gut ausgebaut und fast alle Unternehmen verfügen über neue, komfortable Busflotten. Zwar dauert die Fahrt mit dem Fernbus in der Regel deutlich länger als mit dem Zug und dem Flugzeug, dafür könnt ihr allerdings auch teilweise deutlich mehr als 50% sparen, wenn ihr euch für den Fernbus entscheidet.

Die größten Fernbusanbieter in Spanien sind Alsa, Advance und Samar. Außerdem findet ihr günstige Fernbusreisen auch auf den Webseiten von Movelia und GoEuro.

Bei Kurzstrecken (z.B. von Barcelona nach Tarragona) können in Einzelfällen Reisen mit dem Regionalzug auch ähnlich günstig oder sogar günstiger sein.

Bei langen Strecken (z.B. von Sevilla nach Bilbao) könnt ihr zudem mit etwas Glück günstige Flüge finden, die sogar den Fernbussen Konkurrenz machen. So spart ihr euch neben ein wenig Geld auch noch eine Menge Zeit. Allerdings handelt es sich dabei meist um Flüge von Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder Vueling, bei denen ihr euch dann mit etwas weniger Beinfreiheit und Komfort begnügen müsst. Wenn euch das aber wie uns, bei einem ein- bis zweistündigen Flug herzlich egal ist, dann umso besser.

Möglichst schnell von A nach B

Spanien ist eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas und die Distanzen zwischen den großen Städten sind meist größer als beispielsweise in Deutschland oder Italien. Daher wäre es naheliegend, dass Fliegen die schnellste Option ist. Das trifft allerdings nur teilweise zu.

Spanien verfügt über das größte Schnellzugnetzwerk Europas. Mit dem AVE (dem spanischen Schnellzug) kommt ihr von Madrid aus in praktisch jede andere Großstadt Spaniens in unter drei Stunden. Wenn man also berücksichtigt, dass bei Flugreisen auch einiges an Zeit für Check-In, Boarding und Ähnliches draufgeht, ist der AVE in den meisten Fällen deutlich schneller.

Allerdings hat dieses System einen Haken. Da Spaniens Schnellzugnetzwerk auf Madrid ausgerichtet ist, führt jeder AVE entweder von oder nach Madrid. Das heißt, dass ihr mit dem AVE immer über Madrid fahren müsst – selbst von Sevilla nach Málaga, wodurch hier sogar der Regionalzug eine schnellere Alternative wäre. Die spanische Regierung plant zwar neue Strecken, die beispielsweise Barcelona und Valencia direkt mit einander verbinden. Allerdings sind diese momentan entweder im Bau oder erst in der Planungsphase, sodass ihr mit dem AVE – Stand August 2018 – immer über Madrid fahren müsst.

Fazit: Wenn ihr von Madrid an einen anderen Ort wollt oder umgekehrt, ist der AVE die schnellste Option. Andernfalls ist jedoch das Flugzeug und bei Kurzstrecken der Regionalzug die schnellere Option.

Möglichst komfortabel von A nach B

Das ist der einfache Teil. Sowohl die spanische Bahn RENFE, als auch die großen spanischen Busunternehmen Alsa, Advance und Samar verfügen in der Breite über hohe Qualitätsstandards und eine moderne Flotte – unabhängig davon ob Kurzstrecke oder Langstrecke. Wenn es um Flüge geht, wird es allerdings etwas schwieriger. Wie in allen anderen Ländern auch kostet mehr Komfort meist auch mehr. Dementsprechend bieten günstige Airlines wie Ryanair, Easyjet und Vueling weniger Service und Komfort, als beispielsweise Iberia, Air Europa oder Air Nostrum. Am Ende kennt so also jeder selbst entscheiden, wie viel Komfort man auf seiner Reise haben will und wie viel einem das Wert ist.

Wie komme ich von A nach B in Valencia?

Wer Valencia erkunden will oder einfach nur von einem Ort zum anderen kommen möchte, der hat verschiedene Optionen. Je nach Distanz und Bewegungsmotivation ist abzuwägen, welche Option die bessere für einen ist.

Valencia für Sportliche

Ihr seid nicht lauffaul oder wollt euch gerne bewegen? Dann haben wir die zwei besten Möglichkeiten Valencia zu besichtigen: zu Fuß und mit dem Fahrrad.

Valencia zu Fuß

Valencia zu Fuß zu besichtigen ist eine der besten Möglichkeiten, da ihr nicht einfach nur vorbeirauscht, sondern die schönen Details der Stadt richtig wahrnehmen könnt. Ein weiterer Pluspunkt für alle Pfennigfuchser ist, dass es komplett umsonst ist.
Obwohl Valencia die drittgrößte Stadt Spaniens ist, ist die Stadt doch sehr gut zu Fuß zu erkunden. Der alte, trockengelegene Fluss Turia, der mittlerweile als grüne Oase und Grenze zwischen Innenstadt und Universitätsbereich dient, hilft euch dabei die Orientierung zu behalten. Trotzdem empfehlen wir euch ganz Old-school eine Karte mitzunehmen oder Google Maps zu rate zu ziehen. Wer sich Geld sparen will für die Internetnutzung, der sollte mal bei den Tipps für Google Maps vorbeischauen. (Verlinkung)

Valencia mit dem Fahrrad

Wer es sportlich mag, aber doch ein bisschen schneller unterwegs sein möchte, der sollte auf Fahrrad steigen. Valencia hat dafür ein eigenes Fahrrad-Ausleih-System: das Valenbisi. Das System ist ganz einfach und funktioniert wie in anderen Städten auch: ihr registriert euch und könnt zwischen einer Jahreskarte für 27€ (empfiehlt sich vor allem für längere Aufenthalte) und einer Wochekarte für 13€ entscheiden. Damit könnt ihr an den unzähligen Valenbici-Stationen, die in der kompletten Stadt auffindbar sind, ein Fahrrad ausleihen und die ersten 30 Minuten kostenlos fahren. Überschreitet ihr die ersten 30 Minuten, so bezahlt ihr pro weiterer halber Stunde 1,04€.

Ihr fragt euch jetzt: Was? Nur 30 Minuten und dafür bezahle ich 13€? Keine Panik! Stellt das Fahrrad einfach an einer beliebigen Fahrradstation ab, bevor ihr die 30 Minuten erreicht, loggt euch aus dem System aus, indem ihr eure Karte einscannt, und nehmt euch ein neues Fahrrad. Zack, somit ist das Problem gelöst.
Falls ihr die 30 Minuten fast erreicht habt, wollt das Valenbisi an einer Station abstellen, aber ihr seht, dass alle Parkplätze voll sind, dann immer die Ruhe bewahren! Scannt eure Karte einfach und ihr bekommt 15 Extraminuten, um einen anderen Parkplatz für euer Valenbisi zu finden.
Das sollten aber eher seltene Probleme sein, denn in der Regel benötigt ihr für normale Strecken kaum länger als 30 Minuten.

Valencia mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Ihr wollt längere Distanzen fahren oder habt einfach keine Lust bei der sommerlichen Hitze auch nur einen Finger zu bewegen? Wir verstehen euch nur zu gut! Dafür hat Valencia ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz. Für Metro und Bus gilt folgendes: Kinder unter 10 Jahren fahren kostenlos, eine einzelne Fahrt (sencillo) kostet innerhalb einer Zone 1,50€ und die zusammengebuchte Fahrt hin und zurück (ida y vuelta) kostet 2,90€. Es gibt auch ein 10er-Ticket (Bonometro) für 7,60€ kaufen könnt, das ihr sogar mit mehreren Personen benutzen könnt. Wie ihr am besten durch Valencia kommt, verraten wir euch jetzt.

Valencia mit der Metro

Die Metro ist eines der meist genutzten Öffis in Valencia und durch die relativ gute Ausbauung kommt man schnell von einem Punkt zum anderen. Wir haben euch mal den Metroplan besorgt, damit ihr schneller wisst, welche Metrolinie ihr nehmen müsst. (Verlinkung)
Wenn ihr mit dem Flugzeug anreist, wie wohl die meisten Besucher Valencias, der nimmt am besten die Metro vom Flughafen aus Richtung Stadt. Wir raten euch, wenn ihr euch die Valencia Tourist Card zulegen wollt, euch diese bereits am Flughafen am Schalter zu holen, denn die Fahrt vom Flughafen in die Stadt ist darin eingeschlossen.
Das Metronetz führt bis runter zum Meer und Hafen von Valencia, wodurch ihr angenehm zum Strand kommt und wieder zurück.
Die Metro bringt einen jedoch nicht nur schnell und sicher zum gewünschten Ort, sie gilt im Sommer auch als Kühlhaus für Menschen. Ihr werdet in den heißen, schwülen Sommermonaten trotzdem häufig Leute mit Pullover oder dünnen Jäckchen sehen. Warum? Die Metro ist so heruntergekühlt, dass man zwar anfangs froh ist über die willkommene Abkühlung, aber nach 3 Haltestellen anfängt zu frieren.

Valencia mit dem Bus

Wer abseits der Metrolinien gelangen möchte, der nutzt am besten den Bus. Das Bussystem wird EMT genannt und eine Fahrt kostet 1,50€ und eine Fahrt hin und zurück 2,90€. Sofern ihr die Valencia Tourist Card besitzt, könnt ihr jedoch kostenlos mit dem Bus fahren und werdet Zeugen des verrückten Verkehrs Valencias.

Valencia mit dem Touri-Bus

Wenn ihr euch für ein typisches Touri-Programm entscheidet, ist der „Hop On Hop Off“ Bus genau das richtige für euch. Das ist ein Touristenbussystem, bei dem ihr in einen Bus einsteigen könnt und an beliebiger Haltestelle aussteigen könnt, die Umgebung erkunden könnt und in den nächsten beliebigen Touri-Bus wieder einsteigen könnt. Dabei gibt es die Histórica-Linie, die die Altstadt und Innenstadt abfährt, sowie die Marítima-Linie, die bis runter zum Meer fährt.
Die Preise dafür betragen für einen 24 Stunden Pass für Erwachsene 17€,ermäßigt 10€ und als Familie mit 2 Erwachsenen und drei Kindern 60€.
Für einen zweitägigen Pass bezahlt ihr für Erwachsene 19€,ermäßigt 11€ und als Familie 65€. Mit der Valencia Tourist Card bekommt ihr nochmal 15% Rabatt auf den ursprünglichen Preis.
Es gibt zudem noch einen Albufera-Pass, der euch zum Albufera See fährt, worin unter anderem auch eine 30 minütige Bootsfahrt über den See enthalten ist. Hier bezahlen Erwachsene 17€ und ermäßigt bezahlt ihr 11€.
Die Karten für den Touri-Bus könnt ihr online unter Visit Valencia buchen, in den meisten Hotels oder an der Touristeninformation. Auch hier gilt wieder: Wer die Valencia Tourist Card besitzt, der spart 12% des ursprünglichen Preises.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Erkunden dieser wunderbaren Stadt.

Ihr braucht noch mehr Inspiration? Na dann schaut doch mal auf den verschiedenen Artikeln über Valencia vorbei.

Die 10 beliebtesten Flughäfen der Welt

Flughäfen sind schon lange nicht mehr nur noch reine Start- und Landepunkte für Flugzeuge. In Zeiten, in denen Flugreisen so populär und erschwinglich sind, wie nie zuvor und in denen die großen Flughäfen in nie da gewesener Konkurrenz zu einander stehen, wird keine Idee ungenutzt gelassen, um in der Gunst der Passagiere zu gewinnen.

Das auf Flugreisen spezialisierte Verbraucherunternehmen Skytrax veröffentlicht jedes Jahr das Ranking der zehn besten Flughäfen der Welt. Hierfür wurden mehr als 14 Millionen Reisende aus 105 Ländern befragt.

Image Flughafen_Anzeigetafel

Im Folgenden wollen wir euch das Ergebnis dieses Rankings zeigen und euch zeigen was diese Flughäfen so besonders macht. Wir hoffen, wir können euch ein paar Inspirationen für eure nächste Reise oder eueren nächsten Stopover bieten!

Platz 10 : Flughafen Frankfurt am Main

Ja, ihr hört richtig. Deutschlands größter Flughafen ist einer von gleich zwei deutschen Flughäfen, die es in dieses Ranking geschafft haben. Der Heimatflughafen der Lufthansa bietet unter anderem eine große Besucherterasse und einem kostenlosen fahrerlosen Shuttle (Skyline) zwischen den beiden Terminals. Außerdem werden die schnellen und unkomplizierten Abläufe gelobt.

Platz 9: Flughafen Zürich

Mit dem größten Flughafen der Schweiz, hat es ein weiterer deutschsprachiger Flughafen in das Ranking geschafft.

Dies hat er vor allem durch guten Service und die Stopover-Programme verdient, bei denen Passagiere verschiedene Exkursion ins Umland Zürich buchen können, sowie Fahrräder und Inline-Skates ausleihen können.

Platz 8: Heathrow International Airport (London)

Auch der größte europäische Flughafen hat es in die Top 10 geschafft.

Heathrows Terminal 5 wurde erst kürzlich von Skytrax zum besten Terminal der Welt ausgezeichnet.

Platz 7: Chubu Centair International (Nagoya, Japan)

Nagoyas Flughafen ist einer von gleich zwei japanischen Flughäfen, die es in die Top 10 geschafft haben. Außerdem ist er der einzige Regionalflughafen, der es in das Ranking geschafft hat.

Zu seinen Highlights gehören unter anderem eine riesige Besucherterasse „Skydeck“ und ein kostenloses japanisches Badehaus.

Platz 6: Hamad International Airport (Doha, Katar)

Dass der kleine aber reiche Wüstenstaat Katar (etwa so groß wie das Saarland) gerne mit teuren Großprojekten auf sich aufmerksam macht, ist spätestens seit der Vergabe der WM 2022 allseits bekannt. Der Hamad International Airport reflektiert dies nur allzu gut.

2014 eröffnet, bietet dieser 16 Milliarden US-Dollar teure Flughafen neben einem Spa und einem Fitnessstudio unter anderem über ein eigenes Museum und eine gigantische Shoppingmall.

Platz 5: Hong Kong International Airport

Der Heimatflughafen von Cathay Pacific und Hong Kong Airlines überzeugt neben nahezu perfekt optimierten Abläufen, unter anderem mit einem eigener eigenen Golfanlage, einem IMAX 3D-Kino und einem Spa-Bereich.

Platz 4: Flughafen München

Der Münchner Flughafen ist nicht nur beste deutsche Flughafen, sondern auch der beste europäische Flughafen in dem Ranking.

Er überzeugt neben seiner Architektur unter anderem mit einem Besucherpark und einem Flugzeugmuseum.

Platz 3: Incheon International Airport (Incheon, Südkorea)

Auf einer Insel unweit der südkoreanischen Hauptstadt Seoul befindet sich der Flughafen von Incheon. Er bietet neben der größten Restaurantauswahl aller Flughäfen der Welt, ein kostenloses koreanisches Kulturmuseum und eine eigene Veranstaltungshalle, in der zahlreiche Tanz-und Akrobatikauftritte stattfinden.

Platz 2: Tokio Haneda International Airport (Tokio, Japan)

Tokios Hauptflughafen ist bekannt für seine unerreichte Sauberkeit und Effizienz. Im Vergleich zu den anderen Flughäfen im Ranking ist er zwar etwas weniger luxuriös und extravagant, jedoch beherrscht er das „Kerngeschäft“ wie kein anderer Flughafen. Außerdem verfügt er als einziger Flughafen über ein „Haustierhotel“. Wenn das mal kein Grund für eine Reise ist!

Platz 1: Changi International Airport (Singapur)

Aus eigener Erfahrung können wir euch sagen, dass Singapurs Flughafen völlig zu Recht auf Platz 1 dieses Rankings zu finden ist – und das zum mittlerweile fünften Mal in Folge. Der Changi Airport verfügt über so ziemlich alles, was man sich wünschen kann.. Und noch mehr.. Einen Spa-Bereich, kostenlose Massagestühle, ein Schmetterlingshaus, ein Multimediadeck und vieles mehr. Außerdem überzeugt er mit wunderschöner Architektur und einer Effizienz, die Ihresgleichen sucht. Zudem können Reisende mit einem Stopover von mehr als 6 Stunden visafrei und kostenlos an Touren durch den Stadtstaat teilnehmen. Nicht nur für uns die klare Nummer 1.