Spanische Essgewohnheiten

Die Essgewohnheiten der Spanier unterscheiden sich von denen der Deutschen teils sehr. Im Folgenden präsentieren wir euch die größten Unterschiede und wie ihr euch am besten darauf einstellt.

In Spanien ist der ganze Tag ein wenig weiter nach hinten verschoben. Das liegt unter anderem daran, dass Spanien in der selben Zeitzone wie Deutschland ist, jedoch deutlich weiter westlich liegt. Dadurch geht die Sonne hier mancherorts bis zu einer Stunde später auf und einer Stunde später unter als in Deutschland. Das spiegelt sich auch in den Essgewohnheiten wieder. Sämtliche Mahlzeiten sind hier deutlich später und fallen unterschiedlich groß aus als in Deutschland. Aber seht am besten selbst!

1. Das Frühstück – el desayuno

Das Frühstück fällt in Spanien meist deutlich kleiner aus als in Deutschland. Es besteht in der Regel aus einem Gebäckstück (z.B. einem Croissant) und einer Tasse Kaffee oder einem Glas Orangensaft. Zudem frühstücken die Spanier deutlich später als wir es gewohnt sind – für gewöhnlich zwischen acht und neun Uhr morgens, am Wochenende oft auch deutlich später. Darüber hinaus ist es hier auch keine Seltenheit, auf dem Weg zur Arbeit kurz an einem Café halt zu machen und dort zu frühstücken.

2. Das Mittagessen – el almuerzo

So klein das Frühstück in Spanien ausfällt, so groß fällt das spanische Mittagessen. Ein zweistündiges Mittagessen ist hier absolut keine Seltenheit. Wenn möglich, nimmt man es zusammen mit Freunden oder der Familie ein und redet dabei über Gott und die Welt. Auch das Mittagessen findet deutlich später statt als in Deutschland – für gewöhnlich zwischen 2 und 4 Uhr nachmittags.

3. „Kaffee und Kuchen“ – la merienda

Zwischen dem Mittagessen und dem Abendessen nehmen viele Spanier auch eine vierte Mahlzeit, la merienda, ein. Die Merienda ist ähnlich wie Kaffee und Kuchen in Deutschland oder der afternoon tea in England und für die Spanier ein wenig wie eine Art zweites Frühstück.

4. Das Abendessen – la cena

Kennt ihr jemanden, der immer erst um neun oder zehn Uhr abends zu Abend isst? Dann wäre diese Person ein guter Spanier. In Spanien ist das nämlich absolut normal. Ähnlich wie das Mittagessen, ist das Abendessen sehr ausgiebig. Allerdings isst man um diese Zeit eher Tapas und kein komplettes Menü mehr.

7 Funfacts über Barcelona

Fast jeder kennt Barcelona und viele von euch waren bestimmt auch schon einmal in dieser fantastischen Stadt. Heute wollen wir euch aber einmal sieben Funfacts über Barcelona vorstellen, die ihr sicherlich noch nicht wusstet.

Funfact #1: Barcelona hat zehnmal mehr Touristen als Einwohner

Spaniens zweitgrößte Stadt zieht jährlich über 16 Millionen Touristen an. Das ist das Zehnfache der Einwohneranzahl Barcelonas! Damit gehört Barcelona zu den meistbesuchten Städten Europas. Das ist so, als würden alle Einwohner der Niederlande jedes Jahr Urlaub in Hamburg machen. Nicht schlecht, oder?

Funfact #2: Barcelonas Stadtstrand, der einst Industriegebiet war

Mit Sommertemperaturen von 28-30°C und circa 4 Kilometern Stadtstrand zählt Barcelona zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Wusstet ihr jedoch, dass es bis 1992 dort, wo heute ewiglanger, feinster Sandstrand liegt, kein einziges Sandkorn gab, sondern nur Fabriken und ein riesiges Industriegebiet? Ja, man mag es kaum glauben, aber der Strand von Barcelona wurde auf Grund der Olympischen Spiele 1992 künstlich angelegt, um für ein schöneres Stadtbild zu sorgen. Der Plan hat funktioniert, denn heute zählt der Stadtstrand von Barcelona zu den Top 10 aller Stadtstrände weltweit.

Funfact #3: Barcelona hat mehr als 35.000 Geschäfte

Ihr habt richtig gehört. 35.000 Geschäfte in nur einer einzigen Stadt. Das lockt wohl jeden Shoppingbegeisterten sofort an. Von allen Preisklassen ist etwas dabei und wirklich jeder wird etwas für sich finden. Besonders während der Rebajas, den spanischen Saison-Schlussverkäufen steht Barcelona auf dem Kopf. Die Ramblas ist die berühmteste und längste Shoppingstraße Barcelonas mit 1,2 Kilometern und führt vom Plaza Catalunya bis hinunter ans Meer. Jedoch ist es nicht nur eine Straße, sondern sie setzt sich aus 5 Straßen zusammen. Daher auch der Plural: „las Ramblas“ Wusstet ihr das schon?

Funfact #4: Barcelona ist die Diebeshauptstadt Europas

Wo viele Touristen sind, da sind leider meist auch viele Diebe. Wusstet ihr, dass Barcelona die Stadt mit den meisten Diebstählen ist? Selbst Rom und Paris, lässt es hinter sich. Es sind zwar auch Einheimische betroffen, doch die Mehrheit an Diebstählen wird an Touristen verübt. Deshalb: passt immer auf eure Sachen auf, vor allem in dichtgedrängten Menschenmengen! Trotz allem: je unauffälliger ihr eure Sachen schützt, desto unauffälliger seid ihr für Diebe. Außerdem sollte euch das keinesfalls die Lust daran kaputt machen, diese Stadt zu erkunden. Statistisch gesehen ist auch hier das Risiko Opfer eines Diebstahls zu werden sehr gering.

Funfact #5: alle 90 Sekunden kracht es auf Barcelonas Straßen

Ja, ganz richtig. Die Straßen von Barcelona sind nicht die allersichersten und das spanische Temperament macht sich hier oft bemerkbar. Was sich jedoch erstmal abschreckend anhört, hat sogesehen etwas Gutes. Um Barcelona fußgängerfreundlicher zu machen, gibt es in der Stadt über 130 Hektar Fußgängerzone und auch das Metrosystem ist sehr gut ausgebaut. Wer also die Metro anstelle vom Auto nutzt ist nicht nur meist schneller und stressfreier, sondern auch sicherer unterwegs.

Funfact #6: Das Museum des FC Barcelona ist das meistbesuchte Fußballmuseum der Welt

Einer der Gründe, warum wahrscheinlich jeder schon einmal etwas von Barcelona gehört hat, ist der weltweit bekannte Fußballverein der Stadt zu: der FC Barcelona. Das weltberühmte Fußballstadion des FC Barcelona, das Camp Nou (deutsch: Neues Stadion), ist mit einer Kapazität von ca. 100.000 Menschen, das größte Fußballstadion Europas und sogar das drittgrößte Fußballstadion der Welt. Daher ist es nicht verwunderlich, daß täglich unzählige Touristen das Camp Nou von innen sehen möchten.

Wusstet ihr jedoch, dass das Museum des FC Barcelona alle anderen Museen Kataloniens in den Schatten stellt und die meisten Besucher aufweist? Mit rund 1,7 Millionen Besuchern jährlich lässt er nicht nur alle anderen Museen Katalonien hinter sich, sondern auch jedes andere Fußballmuseum der Welt.

Funfact #7: Gaudí begann gar nicht den Bau der Sagrada Familia.

Wer schonmal in Barcelona war, der muss unwillkürlich schon etwas vom Berühmten Gaudí gehört haben. Als Architekt der außergewöhnlichen Bauwerke „Casa Batlló“, dem Parc Güell, der einst als neue moderne Stadt geplant war, und „La Pedrera“ machte er Barcelona zu der außergewöhnlichen Stadt, die sie heute ist. Jedoch hat er die berühmte Sagrada Familia, die Basilika Barcelonas, nicht begonnen. Francisco de Paula del Villar war der eigentliche Architekt, aber wurde von Gaudí ersetzt, der den kompletten Entwurf neu und auf seine Weise fertigstellte. Die Sagrada Familia ist bis heute noch nicht fertiggestellt (Stand 2018) und dauerte länger als die Errichtung der ägyptischen Pyramide. Doch nicht nur Gaudí zählt zu den Künstlern Barcelonas, auch Pablo Picasso lebte einst in Barcelona.

Damit sind wir am Ende unserer sieben Funfacts über Barcelona. Wir hoffen, ihr seht die größte Stadt der Mittelmeerküste jetzt mit etwas anderen Augen. Schaut euch doch auch die anderen Artikel über Barcelona und die anderen Städte und Regionen Spaniens an.

Funfacts Madrid | Funfacts Sevilla

Falls ihr noch Fragen oder Anregungen für weitere Blogposts habt, schreibt uns einfach eine Mail an traevel.ninja@gmail.com. Wir freuen uns auf eure Nachrichten.

Bis dahin, alles Gute und bleibt reisefreudig!

Eure TraevelNinja 🙂

Reisen durch Spanien – Bus, Bahn oder Flugzeug?

Egal ob ihr von Barcelona nach Madrid, von Sevilla nach Bilbao, oder von Valencia nach La Coruña wollt, irgendwann werdet ihr euch zwangsläufig die Frage stellen, mit welchem Verkehrsmittel man in Spanien am besten von A nach B kommt. Wenn man mal vom Individualverkehr (Auto, Fahrrad, Taxi) absieht, stellt sich dabei die Frage: Bus, Bahn oder Flugzeug?

preiswertschnellkomfortabel

Mit welchem Verkehrsmittel man am Besten durch Spanien reist, hängt vor allem von drei individuellen Faktoren ab. Diese sind das eigene Budget, die Zeit, die man zur Verfügung hat und die persönlichen Ansprüche an Service und Komfort. Damit jeder Reisetyp das perfekte Verkehrsmittel für sich findet, haben wir Spaniens Bus-, Bahn- und Fluganbieter mit einander verglichen und auf diese drei Faktoren geprüft. Dabei haben wir uns auf Reisen innerhalb des spanischen Festlands beschränkt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und hoffen, euch damit die Entscheidung etwas erleichtern zu können.

Mit kleinem Budget von A nach B

Wenn es euch genauso geht wie uns und ihr möglichst günstig von einem Ort zum anderen kommen wollt, um das gesparte Geld lieber anderweitig ausgeben zu können, ist der Fernbus in den meisten Fällen eure beste Option. Spaniens Fernbussystem ist sehr gut ausgebaut und fast alle Unternehmen verfügen über neue, komfortable Busflotten. Zwar dauert die Fahrt mit dem Fernbus in der Regel deutlich länger als mit dem Zug und dem Flugzeug, dafür könnt ihr allerdings auch teilweise deutlich mehr als 50% sparen, wenn ihr euch für den Fernbus entscheidet.

Die größten Fernbusanbieter in Spanien sind Alsa, Advance und Samar. Außerdem findet ihr günstige Fernbusreisen auch auf den Webseiten von Movelia und GoEuro.

Bei Kurzstrecken (z.B. von Barcelona nach Tarragona) können in Einzelfällen Reisen mit dem Regionalzug auch ähnlich günstig oder sogar günstiger sein.

Bei langen Strecken (z.B. von Sevilla nach Bilbao) könnt ihr zudem mit etwas Glück günstige Flüge finden, die sogar den Fernbussen Konkurrenz machen. So spart ihr euch neben ein wenig Geld auch noch eine Menge Zeit. Allerdings handelt es sich dabei meist um Flüge von Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder Vueling, bei denen ihr euch dann mit etwas weniger Beinfreiheit und Komfort begnügen müsst. Wenn euch das aber wie uns, bei einem ein- bis zweistündigen Flug herzlich egal ist, dann umso besser.

Möglichst schnell von A nach B

Spanien ist eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas und die Distanzen zwischen den großen Städten sind meist größer als beispielsweise in Deutschland oder Italien. Daher wäre es naheliegend, dass Fliegen die schnellste Option ist. Das trifft allerdings nur teilweise zu.

Spanien verfügt über das größte Schnellzugnetzwerk Europas. Mit dem AVE (dem spanischen Schnellzug) kommt ihr von Madrid aus in praktisch jede andere Großstadt Spaniens in unter drei Stunden. Wenn man also berücksichtigt, dass bei Flugreisen auch einiges an Zeit für Check-In, Boarding und Ähnliches draufgeht, ist der AVE in den meisten Fällen deutlich schneller.

Allerdings hat dieses System einen Haken. Da Spaniens Schnellzugnetzwerk auf Madrid ausgerichtet ist, führt jeder AVE entweder von oder nach Madrid. Das heißt, dass ihr mit dem AVE immer über Madrid fahren müsst – selbst von Sevilla nach Málaga, wodurch hier sogar der Regionalzug eine schnellere Alternative wäre. Die spanische Regierung plant zwar neue Strecken, die beispielsweise Barcelona und Valencia direkt mit einander verbinden. Allerdings sind diese momentan entweder im Bau oder erst in der Planungsphase, sodass ihr mit dem AVE – Stand August 2018 – immer über Madrid fahren müsst.

Fazit: Wenn ihr von Madrid an einen anderen Ort wollt oder umgekehrt, ist der AVE die schnellste Option. Andernfalls ist jedoch das Flugzeug und bei Kurzstrecken der Regionalzug die schnellere Option.

Möglichst komfortabel von A nach B

Das ist der einfache Teil. Sowohl die spanische Bahn RENFE, als auch die großen spanischen Busunternehmen Alsa, Advance und Samar verfügen in der Breite über hohe Qualitätsstandards und eine moderne Flotte – unabhängig davon ob Kurzstrecke oder Langstrecke. Wenn es um Flüge geht, wird es allerdings etwas schwieriger. Wie in allen anderen Ländern auch kostet mehr Komfort meist auch mehr. Dementsprechend bieten günstige Airlines wie Ryanair, Easyjet und Vueling weniger Service und Komfort, als beispielsweise Iberia, Air Europa oder Air Nostrum. Am Ende kennt so also jeder selbst entscheiden, wie viel Komfort man auf seiner Reise haben will und wie viel einem das Wert ist.

Wie komme ich von A nach B in Valencia?

Wer Valencia erkunden will oder einfach nur von einem Ort zum anderen kommen möchte, der hat verschiedene Optionen. Je nach Distanz und Bewegungsmotivation ist abzuwägen, welche Option die bessere für einen ist.

Valencia für Sportliche

Ihr seid nicht lauffaul oder wollt euch gerne bewegen? Dann haben wir die zwei besten Möglichkeiten Valencia zu besichtigen: zu Fuß und mit dem Fahrrad.

Valencia zu Fuß

Valencia zu Fuß zu besichtigen ist eine der besten Möglichkeiten, da ihr nicht einfach nur vorbeirauscht, sondern die schönen Details der Stadt richtig wahrnehmen könnt. Ein weiterer Pluspunkt für alle Pfennigfuchser ist, dass es komplett umsonst ist.
Obwohl Valencia die drittgrößte Stadt Spaniens ist, ist die Stadt doch sehr gut zu Fuß zu erkunden. Der alte, trockengelegene Fluss Turia, der mittlerweile als grüne Oase und Grenze zwischen Innenstadt und Universitätsbereich dient, hilft euch dabei die Orientierung zu behalten. Trotzdem empfehlen wir euch ganz Old-school eine Karte mitzunehmen oder Google Maps zu rate zu ziehen. Wer sich Geld sparen will für die Internetnutzung, der sollte mal bei den Tipps für Google Maps vorbeischauen. (Verlinkung)

Valencia mit dem Fahrrad

Wer es sportlich mag, aber doch ein bisschen schneller unterwegs sein möchte, der sollte auf Fahrrad steigen. Valencia hat dafür ein eigenes Fahrrad-Ausleih-System: das Valenbisi. Das System ist ganz einfach und funktioniert wie in anderen Städten auch: ihr registriert euch und könnt zwischen einer Jahreskarte für 27€ (empfiehlt sich vor allem für längere Aufenthalte) und einer Wochekarte für 13€ entscheiden. Damit könnt ihr an den unzähligen Valenbici-Stationen, die in der kompletten Stadt auffindbar sind, ein Fahrrad ausleihen und die ersten 30 Minuten kostenlos fahren. Überschreitet ihr die ersten 30 Minuten, so bezahlt ihr pro weiterer halber Stunde 1,04€.

Ihr fragt euch jetzt: Was? Nur 30 Minuten und dafür bezahle ich 13€? Keine Panik! Stellt das Fahrrad einfach an einer beliebigen Fahrradstation ab, bevor ihr die 30 Minuten erreicht, loggt euch aus dem System aus, indem ihr eure Karte einscannt, und nehmt euch ein neues Fahrrad. Zack, somit ist das Problem gelöst.
Falls ihr die 30 Minuten fast erreicht habt, wollt das Valenbisi an einer Station abstellen, aber ihr seht, dass alle Parkplätze voll sind, dann immer die Ruhe bewahren! Scannt eure Karte einfach und ihr bekommt 15 Extraminuten, um einen anderen Parkplatz für euer Valenbisi zu finden.
Das sollten aber eher seltene Probleme sein, denn in der Regel benötigt ihr für normale Strecken kaum länger als 30 Minuten.

Valencia mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Ihr wollt längere Distanzen fahren oder habt einfach keine Lust bei der sommerlichen Hitze auch nur einen Finger zu bewegen? Wir verstehen euch nur zu gut! Dafür hat Valencia ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz. Für Metro und Bus gilt folgendes: Kinder unter 10 Jahren fahren kostenlos, eine einzelne Fahrt (sencillo) kostet innerhalb einer Zone 1,50€ und die zusammengebuchte Fahrt hin und zurück (ida y vuelta) kostet 2,90€. Es gibt auch ein 10er-Ticket (Bonometro) für 7,60€ kaufen könnt, das ihr sogar mit mehreren Personen benutzen könnt. Wie ihr am besten durch Valencia kommt, verraten wir euch jetzt.

Valencia mit der Metro

Die Metro ist eines der meist genutzten Öffis in Valencia und durch die relativ gute Ausbauung kommt man schnell von einem Punkt zum anderen. Wir haben euch mal den Metroplan besorgt, damit ihr schneller wisst, welche Metrolinie ihr nehmen müsst. (Verlinkung)
Wenn ihr mit dem Flugzeug anreist, wie wohl die meisten Besucher Valencias, der nimmt am besten die Metro vom Flughafen aus Richtung Stadt. Wir raten euch, wenn ihr euch die Valencia Tourist Card zulegen wollt, euch diese bereits am Flughafen am Schalter zu holen, denn die Fahrt vom Flughafen in die Stadt ist darin eingeschlossen.
Das Metronetz führt bis runter zum Meer und Hafen von Valencia, wodurch ihr angenehm zum Strand kommt und wieder zurück.
Die Metro bringt einen jedoch nicht nur schnell und sicher zum gewünschten Ort, sie gilt im Sommer auch als Kühlhaus für Menschen. Ihr werdet in den heißen, schwülen Sommermonaten trotzdem häufig Leute mit Pullover oder dünnen Jäckchen sehen. Warum? Die Metro ist so heruntergekühlt, dass man zwar anfangs froh ist über die willkommene Abkühlung, aber nach 3 Haltestellen anfängt zu frieren.

Valencia mit dem Bus

Wer abseits der Metrolinien gelangen möchte, der nutzt am besten den Bus. Das Bussystem wird EMT genannt und eine Fahrt kostet 1,50€ und eine Fahrt hin und zurück 2,90€. Sofern ihr die Valencia Tourist Card besitzt, könnt ihr jedoch kostenlos mit dem Bus fahren und werdet Zeugen des verrückten Verkehrs Valencias.

Valencia mit dem Touri-Bus

Wenn ihr euch für ein typisches Touri-Programm entscheidet, ist der „Hop On Hop Off“ Bus genau das richtige für euch. Das ist ein Touristenbussystem, bei dem ihr in einen Bus einsteigen könnt und an beliebiger Haltestelle aussteigen könnt, die Umgebung erkunden könnt und in den nächsten beliebigen Touri-Bus wieder einsteigen könnt. Dabei gibt es die Histórica-Linie, die die Altstadt und Innenstadt abfährt, sowie die Marítima-Linie, die bis runter zum Meer fährt.
Die Preise dafür betragen für einen 24 Stunden Pass für Erwachsene 17€,ermäßigt 10€ und als Familie mit 2 Erwachsenen und drei Kindern 60€.
Für einen zweitägigen Pass bezahlt ihr für Erwachsene 19€,ermäßigt 11€ und als Familie 65€. Mit der Valencia Tourist Card bekommt ihr nochmal 15% Rabatt auf den ursprünglichen Preis.
Es gibt zudem noch einen Albufera-Pass, der euch zum Albufera See fährt, worin unter anderem auch eine 30 minütige Bootsfahrt über den See enthalten ist. Hier bezahlen Erwachsene 17€ und ermäßigt bezahlt ihr 11€.
Die Karten für den Touri-Bus könnt ihr online unter Visit Valencia buchen, in den meisten Hotels oder an der Touristeninformation. Auch hier gilt wieder: Wer die Valencia Tourist Card besitzt, der spart 12% des ursprünglichen Preises.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Erkunden dieser wunderbaren Stadt.

Ihr braucht noch mehr Inspiration? Na dann schaut doch mal auf den verschiedenen Artikeln über Valencia vorbei.

BioParc Valencia – Ein tierischer Ausflug nach Afrika

Was kann ich alles im BioParc Valencia sehen und machen?

Der BioParc ist ein Erlebnis für Groß und Klein. Der valencianische Zoo spezialisiert sich hauptsächlich auf Tierarten vom afrikanischen Kontinent. Auf den… km² könnt ihr die verschiedensten Lebewesen von Säugetieren über Amphibien bis hin zu Reptilien bestaunen.

Der BioParc ist in verschiedene Gebiete unterteilt. In der „Savanne“ findet ihr unter anderem Nashörner, Zebras und Hyänen. Im „Äquatorialwald“ sind die verschiedensten Affenarten Afrikas, Leoparden, Büffel und auch die Krokodile zu finden und in Madagaskar lernt ihr King Julien persönlich kennen, die Lemuren beherrschen hier nämlich das Gebiet.

Es werden Fütterungen der Tiere angeboten und Talks mit den Pflegern und Biologen des BioParcs, sowie geführte Touren. Dort könnt ihr neues Interessantes über die jeweiligen Tiere erfahren, wie der Alltag eines Pflegers aussieht und vieles mehr.

Wie lange ist der BioParc geöffnet und wie viel kostet der Eintritt?

Der BioParc öffnet seine Tore immer um 10 Uhr morgens und ist je nach Saison bis 18 Uhr oder bis 21 Uhr geöffnet.

Der Eintritt für Erwachsene beläuft sich auf 23,80€ und ermäßigt bezahlt ihr 18,00€. Menschen über 65 Jahren bezahlen 17,50€ und Studenten bekommen 15% Rabatt auf den Erwachsenenpreis.

Wer die Valencia Tourist Card besitzt, bekommt 15% Rabatt auf den ursprünglichen Preis (es sei denn, ihr habt den Eintritt samt Valencia Tourist Card bereits gekauft). (Stand 2018)

Wie komme ich zum BioParc?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum BioParc zu gelangen. Wenn ihr eher sportlich unterwegs sein wollt und euch Gehen nichts ausmacht, dann geht entlang des trockengelegenen Flusses Turia, der sich als wunderschöner grüner Park bis zum BioParc schlängelt. Mit dem Fahrrad (zB. einem Valenbisi) könnt ihr entlang der gut ausgebauten Fahrradwege entweder entlang des Turia oder durch die Stadt zum BioParc radeln.

Wer lieber auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreift, der hat dir Wahl zwischen dem Bus oder der Metro. Die Buslinien 98 und 99 bringen euch direkt vor die Tür des BioParcs. Mit den Linien 73 und 95 fährt ihr bis zur Haltestelle Nou d’Octubre und geht noch ein kleines Stück bis zum Zoo. Mit der Metro könnt ihr die Linien 3,5 und 9 nehmen, je nach eurem Einstiegspunkt, und steigt an der Haltestelle Nou d’Octubre aus.

Das Estadio Mestalla – das Fußballstadion des FC Valencia

Wusstet ihr, dass…

Der FC Valencia (oder Valencia C.F.)

Wusstet ihr, dass Fußballclubs im Spanischen nicht mit FC sondern mit CF abgekürzt werden? CF ist hierbei nämlich die Abkürzung für „Club de fútbol“. So zum Beispiel auch beim Valencia C.F., einem der beiden großen Fußballclubs Valencia’s.

Für Fußballbegeisterte hat Valencia viel zu bieten. Mit dem FC Levante (oder Levante C.F. im Spanischen) und dem Valencia C.F. sind gleich zwei spanische Erstligisten in Valencia Zuhause. Gerade der Letztere könnte so manchem Fußballfan bekannt sein. Der FC Valencia brachte nicht nur weltberühmte Spieler wie David Villa, Isco oder David Silva hervor, sondern wurde bislang auch sechs Mal spanischer Meister, sieben Mal spanischer Pokalsieger und gewann einmal den UEFA-Cup, den Vorgänger der UEFA Europa-League.

Beheimatet ist er im Estadio Mestalla. Einem Fußballtempel, der spaltet wie kaum ein anderes Stadion. Was heute als schwarz orangenes Stadion neben den Universitätsgebäuden prangert, sah nicht immer so aus und sollte eigentlich auch nicht mehr so aussehen.

Die Geschichte hinter dem Mestalla

Durch den spanischen Bürgerkrieg und Valencias Widerstand gegen Franco, den damaligen Diktator Spaniens, wurden Teile des Stadions erheblich beschädigt. Es waren nur noch die Grundmauern und die äußerst zerstörte Tribüne vorhanden, weshalb es sogar kurzzeitig als Schrottplatz genutzt wurde.

Doch bald fing man mit der notwendigen Renovierung an, damit dort wieder gespielt werden konnte. Dadurch, dass der FC Valencia spielerisch immer besser wurde und sogar die Trophäe der „La Liga“, der ersten spanischen Liga, gewann, konnten mehr Gelder in die Rekonstruktion gesteckt werden.

Der geplante Werdegang, der dann doch nichts wurde

Einige Jahrzehnte später sah man sich jedoch mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Das Stadion war zu klein für den riesigen Besucheransturm und zudem stark renovierungsbedürftig. Anfang der 2000er sollte das Mestalla daher abgerissen und durch einen Wohnkomplex ersetzt werden. Die Genehmigung zum Abreißen des Stadions hatte der FC Valencia bereits 2004 bekommen. Auch der Entwurf eines neuen Stadions, das 70.000 Besucher unterbringen kann, sowie dessen Namen: Nou Mestalla (deutsch: neues Mestalla) waren bereits festgelegt.

Jedoch fehlte auf Grund der Immobilienkrise ein Käufer für das Stadion und das Gelände. Deshalb wird noch bis heute (Stand 2018) im alten Mestalla gespielt, das dafür richtig renoviert wurde und in den Vereinsfarben Schwarz und Orange erstrahlt. An der Außenseite ist ein großes orangen glitzerndes Fledermaussymbol angebracht – das Vereinslogo des FC Valencia.

Von Batman angeklagt

Wusstet ihr, dass der FC Valencia von den Produzenten des Superheldenfilms Batman verklagt wurde? Da das Vereinslogo des FC Valencia eine Fledermaus ist, wurden sie wegen angeblichem Klau des Batmanlogos (auch eine Fledermaus) von den Produzenten wegen Patentmissbrauch angeklagt. Dadurch, dass das Symbol der Fledermaus jedoch im valencianischen Wappen verankert ist, das es definitiv einige Jahrhunderte länger gibt als die Superheldenfigur Batman, wurde die Klage fallen gelassen. Verrückt oder?

Eine geführte Tour durch das Mestalla gefällig?

Wer sich das Mestalla von innen ansehen möchte, kann das beispielsweise mittels einer geführten Tour machen. Ihr erfahrt mehr interessante Dinge über das Mestalla und den FC Valencia und könnt in sonst der Öffentlichkeit verschlossene Bereiche schauen. Dabei bezahlen Erwachsene 10,80€ und Kinder von 5-12 Jahren, Rentner und Studenten 8,30€. Kinder unter 5 Jahren können kostenlos teilnehmen.

Lieber mittendrin statt nur daneben?

Euch ist eine geführte Tour zu langweilig und ihr würdet lieber das Feeling im vollen Stadion erleben? Dann schaut nach Karten für ein Spiel während eurem Aufenthalt in Valencia. Karten könnt ihr online oder am Ticketschalter am Stadion selbst erwerben.

Wenn ihr Karten bekommen habt, dann könnt ihr euch auf feiernde Massen vor dem Stadion gefasst machen. Die Stimmung ist immer sehr ausgelassen und die zweispurigen Kreisel sind beidseitig zugeparkt. Es empfiehlt sich also auf jeden Fall mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Im Stadion könnt ihr den FC Valencia dann mit „Amunt Valencia“ anfeuern. Das heißt so viel wie: „Los geht, Valencia. Auf geht’s!“

Die 10 beliebtesten Flughäfen der Welt

Flughäfen sind schon lange nicht mehr nur noch reine Start- und Landepunkte für Flugzeuge. In Zeiten, in denen Flugreisen so populär und erschwinglich sind, wie nie zuvor und in denen die großen Flughäfen in nie da gewesener Konkurrenz zu einander stehen, wird keine Idee ungenutzt gelassen, um in der Gunst der Passagiere zu gewinnen.

Das auf Flugreisen spezialisierte Verbraucherunternehmen Skytrax veröffentlicht jedes Jahr das Ranking der zehn besten Flughäfen der Welt. Hierfür wurden mehr als 14 Millionen Reisende aus 105 Ländern befragt.

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Im Folgenden wollen wir euch das Ergebnis dieses Rankings zeigen und euch zeigen was diese Flughäfen so besonders macht. Wir hoffen, wir können euch ein paar Inspirationen für eure nächste Reise oder eueren nächsten Stopover bieten!

Platz 10 : Flughafen Frankfurt am Main

Ja, ihr hört richtig. Deutschlands größter Flughafen ist einer von gleich zwei deutschen Flughäfen, die es in dieses Ranking geschafft haben. Der Heimatflughafen der Lufthansa bietet unter anderem eine große Besucherterasse und einem kostenlosen fahrerlosen Shuttle (Skyline) zwischen den beiden Terminals. Außerdem werden die schnellen und unkomplizierten Abläufe gelobt.

Platz 9: Flughafen Zürich

Mit dem größten Flughafen der Schweiz, hat es ein weiterer deutschsprachiger Flughafen in das Ranking geschafft.

Dies hat er vor allem durch guten Service und die Stopover-Programme verdient, bei denen Passagiere verschiedene Exkursion ins Umland Zürich buchen können, sowie Fahrräder und Inline-Skates ausleihen können.

Platz 8: Heathrow International Airport (London)

Auch der größte europäische Flughafen hat es in die Top 10 geschafft.

Heathrows Terminal 5 wurde erst kürzlich von Skytrax zum besten Terminal der Welt ausgezeichnet.

Platz 7: Chubu Centair International (Nagoya, Japan)

Nagoyas Flughafen ist einer von gleich zwei japanischen Flughäfen, die es in die Top 10 geschafft haben. Außerdem ist er der einzige Regionalflughafen, der es in das Ranking geschafft hat.

Zu seinen Highlights gehören unter anderem eine riesige Besucherterasse „Skydeck“ und ein kostenloses japanisches Badehaus.

Platz 6: Hamad International Airport (Doha, Katar)

Dass der kleine aber reiche Wüstenstaat Katar (etwa so groß wie das Saarland) gerne mit teuren Großprojekten auf sich aufmerksam macht, ist spätestens seit der Vergabe der WM 2022 allseits bekannt. Der Hamad International Airport reflektiert dies nur allzu gut.

2014 eröffnet, bietet dieser 16 Milliarden US-Dollar teure Flughafen neben einem Spa und einem Fitnessstudio unter anderem über ein eigenes Museum und eine gigantische Shoppingmall.

Platz 5: Hong Kong International Airport

Der Heimatflughafen von Cathay Pacific und Hong Kong Airlines überzeugt neben nahezu perfekt optimierten Abläufen, unter anderem mit einem eigener eigenen Golfanlage, einem IMAX 3D-Kino und einem Spa-Bereich.

Platz 4: Flughafen München

Der Münchner Flughafen ist nicht nur beste deutsche Flughafen, sondern auch der beste europäische Flughafen in dem Ranking.

Er überzeugt neben seiner Architektur unter anderem mit einem Besucherpark und einem Flugzeugmuseum.

Platz 3: Incheon International Airport (Incheon, Südkorea)

Auf einer Insel unweit der südkoreanischen Hauptstadt Seoul befindet sich der Flughafen von Incheon. Er bietet neben der größten Restaurantauswahl aller Flughäfen der Welt, ein kostenloses koreanisches Kulturmuseum und eine eigene Veranstaltungshalle, in der zahlreiche Tanz-und Akrobatikauftritte stattfinden.

Platz 2: Tokio Haneda International Airport (Tokio, Japan)

Tokios Hauptflughafen ist bekannt für seine unerreichte Sauberkeit und Effizienz. Im Vergleich zu den anderen Flughäfen im Ranking ist er zwar etwas weniger luxuriös und extravagant, jedoch beherrscht er das „Kerngeschäft“ wie kein anderer Flughafen. Außerdem verfügt er als einziger Flughafen über ein „Haustierhotel“. Wenn das mal kein Grund für eine Reise ist!

Platz 1: Changi International Airport (Singapur)

Aus eigener Erfahrung können wir euch sagen, dass Singapurs Flughafen völlig zu Recht auf Platz 1 dieses Rankings zu finden ist – und das zum mittlerweile fünften Mal in Folge. Der Changi Airport verfügt über so ziemlich alles, was man sich wünschen kann.. Und noch mehr.. Einen Spa-Bereich, kostenlose Massagestühle, ein Schmetterlingshaus, ein Multimediadeck und vieles mehr. Außerdem überzeugt er mit wunderschöner Architektur und einer Effizienz, die Ihresgleichen sucht. Zudem können Reisende mit einem Stopover von mehr als 6 Stunden visafrei und kostenlos an Touren durch den Stadtstaat teilnehmen. Nicht nur für uns die klare Nummer 1.

Valencia – La Ciudad de las Artes

Valencia – La Ciudad de las Artes y las ciencias

  1. Die Stadt der Künste & Wissenschaften
  2. Sehenswertes in der Ciudad de las Artes
  3. Die Ciudad de las Artes erkunden
  4. Öffnungszeiten der Ciudad de las Artes
  5. Eintrittskosten für in die Ciudad de las Artes

Die Stadt der Künste & Wissenschaften

Was sich auf den ersten Blick vielleicht für den ein oder anderen langweilig anhört, ist in Wahrheit Valencias Aushängeschild und einer der Gründe, warum wir finden, dass Valencia zu einem unserer Insidertipps für Spanien zählt (Verlinkung). Die Ciutat de les Arts i les Ciències, wie sie auf Valenciano heißt, ist eine archektonisch moderne Glanzleistung, die sich in Mitten des trockengelegenen Flusses “El Turia” befindet, der sich heute als grüne Oase durch Valencia schlängelt.

Wenn ihr mit dem Flugzeug anreist, habt ihr gute Chancen die Ciudad de las Artes bereits vor eurer Ankunft von oben zu sehen. Die großen, prachtvollen und modernen Konstrukte sind nicht nur wegen ihrer Größe unübersehen, sondern auch wegen der hervorstechenden Farben. Von helltürkisem Wasser umgeben, werden die weißen, glänzenden Mosaiksteinchen, mit denen die Gebäude verziert sind, reflektiert, wodurch sich der weiß-türkise Anblick stark von den restlichen Gebäuden Valencias absetzt.

Was gibt es alles in der Ciudad de las Artes zu sehen?

L’hemisfèric

1998 wurde die “moderne Stadt” mit dem “L’Hemisfèric” eröffnet. Die Form ähnelt sehr einem Auge und lässt sich wie ein Auge öffnen und schließen. Darin befindet sich neben einem Planetarium sogar auch ein IMAX 3D Kino. Nachts wird das Hemisferic sogar in verschiedenen Farben angestrahlt, weswegen ein nächtlicher Abstecher zur Ciudad de las Artes zu unseren Geheimtipps zählt (Verlinkung).

Museu de les Ciències Príncep Felipe

Wer sich für Naturphänomene und Wissenschaften interessiert, sollte sich das Museu de les Ciències Príncep Felipe nicht entgehen lassen. Das Wissenschaftsmuseum lädt zum Mitmachen ein und bringt euch anschaulich verschiedene Naturgesetze bei. Auch für Kinder ist hier viel zum Bestaunen vorhanden.

Palau de les arts Reina Sofía

Für alle Oper- und Musikbegeisterten empfehlen wir einen Besuch im Palau de les arts Reina Sofía, dem pompösesten Bauwerk der Ciudad de las Artes. Die Form des Opernpalast zu beschreiben ist wohl unmöglich. Hier ist die Kreativität des spanischen Architekten Calatrava definitiv erkennbar. Mit 75 Metern Höhe, wodurch dem Opernhaus 14 Stockwerke zur Verfügung stehen, und 230 Meter Länge, ist das Valencianische Opernhaus das größte Opernhaus in Europa.

L’Oceanografic

Es befindet sich jedoch nicht nur das größte Opernhaus Europas in der Ciudad de las Artes, sondern auch das mit über 110.000 m² größte Aquarium Europas: L’Oceanografic. Das Oceanográfico ist in Form einer Wasserlilie gebaut und beherbergt eine große Anzahl an Meeresbewohnern, wie beispielsweise Haie, Delfine oder Weißwale. Das absolute Highlight ist der gläserne Tunnel, durch den ihr gehen könnt und Fische, Rochen und Haie über euch vorbei schwimmen seht. Vorallem für Familien ist das Oceanografico ein echtes Highlight.

L’Umbracle

Für alle Partybegeisterten hat die Ciudad de las Artes natürlich auch was zu bieten: das Umbracle. Was tagsüber als weiterer Eingang zur Ciudad de las Artes genutzt wird und Parkplätze bietet, verwandelt sich in Sommernächten zu einem Outdoor-Partyspot (Verlinkung). Sich im Sommer in Valencia in Clubs aufzuhalten könnte mit dem ein oder anderen Liter Schweiß enden, weswegen sich die Valencianer während der warmen Sommernächte eher in Outdoorclubs aufhalten. Jedoch kann das Umbracle auch ganzjahrlich mit einem normalen Club dienen, dem Mia. Dieser befindet sich in dem unteren Stockwerk des Umbracle und bietet auch in den kälteren Monaten genug Fläche zum Tanzen und Feiern.

Wie erkunde ich am besten die Ciudad de las Artes?

Am besten erkundet ihr die Ciudad de las Artes zu Fuß oder mit dem Valenbisi, dem Fahrradsystem Valencias (Verlinkung). Ihr könnt euch aber auch ein Quatromobil im Park Turia leihen und damit zu viert durch die breiten Wege des Turias bis zur Ciudad de las Artes radeln. Es macht wahnsinnig Spaß und der ein oder Adrenalinschub wird ausgestoßen, wenn man versucht den anderen Mitmenschen auszuweichen. Passt aber auf, dass ihr niemanden über den Haufen fährt vor lauter Spaß.

Wie lange ist die Ciudad de las Artes geöffnet?

Die Ciudad de las Artes an sich ist Tag und Nacht geöffnet. Auch nachts ist es mehr als empfehlenswert die Ciudad de las Artes zu besuchen, denn durch die im und außerhalb der Wasserbereiche angebrachten Strahler, erstrahlen die modernen Bauwerke selbst bei Nacht. Durch das Umbracle, das sich in den heißen Sommernächten zum Outdoor-Club entpuppt, und durch das Mia, der ganzjährlich geöffnete Indoorclub, wird die Ciudad de las Artes auch nachts zum Leben erweckt.

Der Zutritt in die einzelnen Gebäude ist jedoch zeitlich begrenzt. Unterschieden wird dabei zwischen Haupt- und Nebensaison wegen der Länge der Tage. In der Tabelle unten könnt ihr die Öffnungszeiten der Bereiche der Ciudad de las Artes herausfinden (Stand 2018).

Museu: 10-18 Uhr, in der Sommersaison 10-21 Uhr.

Hemisferic: 10- Ende des letzten Films (ca. 21 Uhr)

Oceanografic: 13.07-01.09. 10-00 Uhr, sonst 10-18 Uhr

Wie viel kostet der Eintritt zur Ciudad de las Artes?

Die Ciudad de las Artes von außen zu besichtigen ist komplett kostenlos und ein echtes Muss, wenn man Valencia besucht. Allein der Anblick genügt, um fasziniert zu sein. Wer allerdings die einzelnen Bauwerke von innen besichtigen will, der kommt um Eintrittspreise nicht herum.

Wenn ihr euch jedoch eine Valencia Tourist Card zulegt, bekommt ihr 15% Rabatt auf den eigentlichen Preis. Die Valencia Tourist Card (VTC) bietet euch aber noch weitere Vergünstigungen, die wir euch in… zusammengestellt haben. (Verlinkung)

Die folgenden Angaben sind Stand 2018.

Oceanografic: Erwachsene 29,70€ und ermäßigt ca. 22,30€

L’hemisferic: Erwachsene 8,80€ und ermäßigt 6,85€

Museu de ciencias: Erwachsene 8,00€ und ermäßigt 6,20€

Es gibt auch verschiedene Kombi-Tickets, die sich lohnen, wenn ihr mehrere Besichtigungen machen möchtet:

Hemisferic + Museu: Erwachsene 12,60€ und ermäßigt 9,60€

Hemisferic + Oceanografic: Erwachsene 31,90€ und ermäßigt 24,10€

Museu + Oceanografic: Erwachsene 31,30€ und ermäßigt 23,70€

Alles zusammen: 1,2 und 3 Tage Pässe. Erwachsene 37,90€ und ermäßigt 28,80€

* ermäßigt: Kinder von 4-12 Jahren, älter als 65 Jahre, Rentner und Behinderte

** Jugendliche in Ausbildung und Studenten bekommen 15% Rabatt auf den jeweiligen Erwachsenenpreis.